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Bild 1: „Im-Beton-Kanalsystem“ – fachgerechte Verlegung von Kabeln und Leitungen im Beton (Foto: OBO Bettermann)
Aus- und Weiterbildung | Fachwissen | Installationstechnik

Aus dem Facharchiv: Lernen & Können

Typische Fehler in der Elektroinstallation

07.08.2019

Richtlinien zur Schadenverhütung besagen, dass Leitungsanlagen so geplant, ausgewählt, errichtet und betrieben werden müssen, dass von ihnen keine Gefahr ausgeht. Angelehnt an das Web-Lernmodul „Kabel und Leitungen“ [1] des GDV werden mögliche Schadenursachen sowie entsprechende Schutzmaßnahmen im Beitrag näher erläutert.

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Unter brandschutztechnischen Aspekten sind vor allem Kreuzungen und Näherungen von Leitungen mit dem äußeren Blitzschutzsystem von Belang. Werden die mit Hilfe der Blitzschutznorm ermittelten Näherungen und Abstände nicht eingehalten, kann es zu brandgefährlichen Überschlägen des Blitzstroms kommen. Bei Gebäuden bis zu einer Höhe von zehn Metern reichen häufig Sicherheitsabstände von 0,5 Metern aus. Bei Einhaltung eines Trennungsabstandes von mindestens einem Meter sind Überschläge nicht zu erwarten (Bild 5).

Abstand 
zur Informationstechnik

Zusätzlich muss beachtet werden, dass auch durch Schalthandlungen und Frequenzumrichter hohe Ströme mit energiereichen Impulsen auf Leitungen entstehen. Aus diesem Grund sollten Leitungen der Informationstechnik sowie Steuer- und Signalstromkreise von diesen Energieleitungen geschützt verlegt werden, z. B. durch entsprechenden Abstand, mit einem Trennsteg oder in einem separaten Kanal.

Autor: Manuela Heberer
Der Artikel ist in unserem Facharchiv nachzulesen.


Literatur

[1]  Web-Lernmodul des Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft „Kabel und Leitungen“. http://vds-industrial.de/filead-min/lernmodule/elektroachkraefte/ls2/

[2]Richtlinie Schadenverhütung – Elektrische Leitungsanlagen.  http://vds-industrial.de/fileadmin/lernmodule/elektroachkraefte/ls2/p


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