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Röhrenfernseher - günstiger im Verbrauch als moderne Geräte
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Energieeffizienz: Tipps und Mythen

Energiefresser im Haushalt

07.02.2017

Bei steigenden Energiepreisen wird das Stromsparen immer wichtiger. Welche Tipps sind hilfreich, was sind Mythen oder Halbwahrheiten – und wie lässt sich die Umwelt schonen?

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Wasserkocher besitzen meist eine sehr hohe Heizleistung und verbrauchen mehr Strom als eine Herdplatte. Dennoch kann es kostengünstiger sein, Wasser erst zum Kochen zu bringen und dann in den Kochtopf zu gießen, denn im Wasserkocher lässt sich Wasser wesentlich schneller erhitzen. Dies gilt jedoch nicht für Haushalte, in denen noch mit Gas gekocht wird.

Mit Eierkochern lässt sich auf diese Weise ebenfalls Strom sparen.

Fazit: Wasser im Wasserkocher erhitzen spart Strom.

Voller Kühlschrank, hoher Stromverbrauch?

Je mehr Lebensmittel im Kühlschrank stehen, umso höher muss die Kühlleistung sein – diese Vermutung hält sich hartnäckig. Das ist nicht falsch, doch entscheidender ist das Öffnen der Kühlschranktür. Mit jedem Öffnen gelangt warme Luft in den Kühlschrank, die nun ebenfalls gekühlt werden muss.

Wenn der Kühlschrank mit Lebensmitteln dicht gepackt ist, kann sich weniger warme Luft ausbreiten, die aufwändig gekühlt werden muss. Der Effekt ist also genau umgekehrt.

Das Gefrierfach eines Kühlschranks sollte man außerdem regelmäßig abtauen, denn das Eis hat eine isolierende Wirkung. Entsprechend mehr Kühlleistung muss der Kühlschrank aufbringen, um die Lebensmittel bis zum Gefrierpunkt zu kühlen.

Fazit: Ein voller Kühlschrank verbraucht weniger Strom.

Wäscheleine oder Wäschetrockner?

Hier ist die Antwort relativ einfach, denn Wäsche, die an der Luft auf der Leine trocknet, ist in jedem Fall günstiger und umweltschonender als Wäsche aus dem Wäschetrockner.

Es gilt jedoch zu beachten, dass sich dieser Effekt aufhebt, wenn man im Winter das Fenster über Stunden zum Trocknen ankippt und/oder die Heizung zusätzlich aufdreht, um die Wäsche zu trocknen.

Fazit: Die Wäscheleine schlägt den Wäschetrockner.


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Autor
Name: Antje Schubert