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Künstliche Intelligenz

Widersprüche bei der Einführung von KI

26.09.2025

Während Unternehmen weltweit mit der Einführung, dem Mehrwert und den ethischen Aspekten von KI kämpfen, hat eine neue Studie von The Adaptavist Group grundlegende Widersprüche in der Herangehensweise und Umsetzung dieser Technologie durch Unternehmen aufgedeckt, die für die Einen ein Traum, für die Anderen eine Dystopie ist.

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Die besser ausgebildeten KI-Realisten verbringen auch weniger Zeit damit, KI-Ergebnisse zu korrigieren, was die ausgeprägtere Schulung bzw. Beratung widerspiegelt, die sie erhalten haben: 20 % bearbeiten oder regenerieren regelmäßig Antworten, gegenüber 67 % der skeptischen Führungskräfte. KI-Realisten fördern Experimente, bauen Vertrauen in KI-generierte Arbeit auf und schaffen Umgebungen, in denen sowohl Menschen als auch Technologie gedeihen können.

KI-Kluft wird trotz massiver Investitionen weiter wachsen

Die rasante Verbreitung von Tools trägt ebenfalls zur Diskrepanz bei und lässt vermuten, dass KI-Skeptiker möglicherweise Opfer eines „zu schnellen, zu starken” Wandels geworden sind. 67 % der KI-skeptischen Führungskräfte sind der Meinung, dass zu viele KI-Tools zu schnell eingeführt werden, verglichen mit 23 % der KI-Realisten. 62 % der KI-skeptischen Führungskräfte erwarten, dass ihre KI-Nutzung in den nächsten zwölf Monaten zurückgehen wird, verglichen mit nur 10 % der Realisten.

Dies macht deutlich, dass selbst bei erheblichen Investitionen, einer positiven Wahrnehmung und einem guten Ansatz die Frage, ob KI als Verpflichtung mit hohem Druck oder als überschaubares, nützliches Werkzeug angesehen wird, darüber entscheidet, ob Unternehmen einen „Traum“ oder eine „Dystopie“ erleben. CEOs und CTOs müssen sich fragen, ob sie ihren KI-Führungskräften die richtigen Schulungen und die richtige Denkweise vermittelt haben, um Wachstum zu ermöglichen.

Jon Mort, CTO von The Adaptavist Group, kommentiert: 

„Der Kontrast zwischen Führungskräften, die von der KI-Entwicklung ihres Unternehmens überzeugt sind, und solchen, die mit schlechten Ergebnissen, überstürzten Implementierungen und einer widerstrebenden Belegschaft zu kämpfen haben, ist eklatant. Welche Seite der Medaille für Ihr Unternehmen zutrifft, scheint von der Wahrnehmung abzuhängen, aber es gibt Faktoren, die diese Wahrnehmung beeinflussen. Unternehmen, die KI-Tools lediglich als Ersatz für bestehende Arbeitsplätze oder Aufgaben betrachten, ohne ihr Arbeitssystem als Ganzes zu sehen, sind zum Scheitern verurteilt. Führungskräfte, die dazu gedrängt werden, KI in rasantem Tempo „einfach einzuführen“, ohne Schulungen oder ausreichend Zeit zum Testen, Verfeinern und Aufbauen der richtigen Strukturen, geraten viel eher in eine Kultur der Angst vor KI und verlieren das Vertrauen in den Wert menschlicher Arbeit. Um den wahren Wert von KI freizusetzen, müssen Unternehmen experimentieren, aber genug Zeit einplanen, um sie verantwortungsbewusst einzuführen , in Schulungen zu investieren und ein Umfeld zu schaffen, in dem sowohl Menschen als auch Technologie gedeihen können.“

Methode
Die Umfrage wurde unter 900 Befragten durchgeführt, die sich gleichmäßig auf Großbritannien, die USA, Kanada und Deutschland verteilten. Die Befragten wurden als „Führungskräfte“ identifiziert, die für die Implementierung von KI in ihrem Unternehmen verantwortlich sind. Als „Führungskräfte“ wurden Personen in den folgenden Positionen definiert:

  • C-Level (z. B. CEO, CFO), Eigentümer, Partner, Präsident 
  • Vizepräsident (EVP, SVP, AVP, VP) 
  • Direktor (Gruppendirektor, Senior Director, Direktor)
  • Manager

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