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Was sonst noch geschah

Kurzschluss – Der Wochenrückblick 3

28.01.2017

Die schönsten Ereignisse der Woche – von dicken Dummys, klugen Gürteln, flatternden Windrädern, intelligenten Plattenspielern, unerotischer Unterwäsche, Blitzkompostierern und den schönsten Drohnenfotos der Welt

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Aouini ließ sich von Kolibris inspirieren, weil diese Vögel in der Luft schweben können. Übertragen auf die Windkraft soll die neue Technologie effizienter sein als herkömmliche Windräder. Die 1,6 Meter langen Flügel bestehen aus Kunststoff (Datenblatt hier als PDF). Eine Serienproduktion gibt es noch nicht. Die ersten Tests verliefen nach Angaben von Aouini positiv. 

Neuer Stoff für Anti-Windrad-Demonstrationen: Jetzt flattern die Dinger auch noch! (Video: Tyer Wind)

Donald Trump ist Präsident. Diese Tatsache hat quasi über nacht einen Kreativitätschub in der Trump-skeptischen US-Kulturszene ausgelöst. Zum Beispiel bei Shia LaBeouf. Der Schauspieler ließ an der Außenwand des New Yorker Filmmuseum eine Webcam mit Mikrofon installieren. Bis zum letzten Tag der Amtszeit von Trump sollen die Bürger unter dem Motto „He Will Not Divide Us“ ihren Protest gegen den Präsidenten ins Internet rufen. Vier Jahre lang, 24 Stunden am Tag (hier klicken).

Natürlich kam es anders als gedacht. Besoffene grölen in die Kamera, Trump-Fans feiern ihren Donald, talentfreie Rapper rappen hirnbefreiten Stuss, und Shia LaBeouf hatte Mühe, Hitler-Fans davon abzuhalten, ihrem Führer ein Ständchen ins Mikro zu rülpsen.

Trotzdem soll die Webcam eingeschaltet bleiben. Shia LaBeouf ist schließlich für schräge Aktionen bekannt. Als ihm nach den Filmen Transformers 1-3, Wall Street und Nymphomaniac sein Ruhm zu unheimlich wurde, setzte er sich auf der Berlinale 2014 einfach eine Papiertüte auf dem Kopf.

Die Prophezeiung „I Am Not Famous Anymore“ könnte sich erfüllen. Shia LaBeouf spielt seit 2011 überwiegend in Independentfilmen (Bild: Siebbi, Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Der New Yorker Künstler KATSU vervollkommnete in den vergangenen Jahren die Verbindung von Drohnenflug und Graffiti. Dabei entwickelte er ein System, mit dem er die Farbe unabhängig von der Drohne regulieren kann. Der Farbstrahl wird über einen Computer gesteuert. Beim Sprühen stabilisiert sich die Drohne selbst, indem sie sich gegen die Wand drückt.

Nach der Präsidentenwahl nutzte KATSU seine Technologie für einen öffentlichen Protestschriftzug gegen Trump.


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Autor
Name: Jürgen Winkler