Aus dem Facharchiv: Elektropraxis
Gleichzeitiges Laden von verschiedenen E-Mobilen
Im Sommer 2016 wurde an der Technischen Hochschule Bingen (THB) an einem Nachmittag eine große Anzahl an E-Mobilen geladen.
Unter den 50 E-Mobilen, die an diesem Nachmittag an der TH Bingen geladen wurden, befanden sich zwei, deren Ladeelektronik fehlerhaft arbeitete (Bild 3). Dazu stellt sich die Frage, ob die Elektronik selbst so einen Fehler meldet oder ob es eine regelmäßige Überprüfung gibt bzw. geben sollte.
Literatur: [1] Thomas, T.; Plumhoff, Peter A.: Studie – Power Quality in der Elektromobilität – Auswirkungen der Ladeinfrastruktur von Elektrofahrzeugen auf die Netzqualität. TH Bingen, 2013. Siehe dazu auch: www.plumhoff.eu.
[2] VDN (D-A-CH-CZ): Technische Regeln zur Beurteilung von Netzrückwirkungen. 2. Ausgabe 2007. (Nachfolgeorganisation im Bereich der technischen Regelsetzung ist das Forum Netztechnik/Netzbetrieb (FNN) im VDE, www.vde.com/de/fnn).
[3] DIN EN 61000-3-2 (VDE 0838-2):2015-03: Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) – Teil 3-2: Grenzwerte – Grenzwerte für Oberschwingungsströme (Geräte-Eingangsstrom ≤ 16 A je Leiter) (IEC 61000-3-2:2014).
[4] DIN EN 61000-3-12 (VDE 0838-12):2012-06: Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) – Teil 3-12: Grenzwerte – Grenzwerte für Oberschwingungsströme, verursacht von Geräten und Einrichtungen mit einem Eingangsstrom > 16 A und ≤ 75 A je Leiter, die zum Anschluss an öffentliche Niederspannungsnetze vorgesehen sind (IEC 61000-3-12:2011).
Autoren: P. Plumhoff, T. Thomas, J. Blum
Bilder:
(1) Stromverlauf ohne Grenzverletzung (16 A) (Quelle: Prof. Dr. Plumhoff/J.Blum/ep)
(2) Stromverlauf ohne Grenzverletzung (28 A) (Quelle: Prof. Dr. Plumhoff/J.Blum/ep)
(3) Fehlerhafter Ladestrom (Quelle: Prof. Dr. Plumhoff/J.Blum/ep)
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