Elektromobilität: Technologieschub bei Tesla und Fisker
Albtraum der S-Klasse
Tesla Model X ist laut US-Verkehrsbehörde das sicherste SUV der Welt. Konkurrent Fisker EMotion soll dagegen nicht nur schneller laden, sondern auch eine enorme Reichweite besitzen.
Automatisierte Fahrfunktionen werden durch die Lidar-Scanner ermöglicht, welche die Umgebung abtasten. Den Automatisierungsgrad verriet Firmengründer Henrik Fisker allerdings bisher nicht, denn die Software wird derzeit noch von externen Unternehmen entwickelt.
Der Hersteller verspricht etwa 640 Kilometer Reichweite. Der Akku soll in nur neun Minuten für eine Reichweite von 160 Kilometern geladen werden können. Möglich macht das die verwendete Graphen-Batterietechnik, welche die Batterielebensdauer erhöhen und gleichzeitig die Ladezeiten verkürzen soll. Die Technik kommt beispielsweise bei Straßenbahnen ohne Oberleitungen zum Einsatz. Unabhängige Stellen haben die Kondensatoren aus Graphen noch nicht begutachtet.
Die Höchstgeschwindigkeit des Fisker EMotion beträgt laut Hersteller 260 km/h. Das E-Auto wird etwa 130.000 US-Dollar (ca. 116.000 Euro) kosten und nur in einer geringen Stückzahl produziert. Ein zweites Modell mit höherer Auflage und niedrigerem Preis sei aber in Planung, so das Unternehmen. Der Fisker EMotion basiert auf einer modularen Plattform, so dass in absehbarer Zukunft weitere Modelle entstehen können.
Bild rechts: Fisker EMotion (Foto: Fisker)

