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Betriebsführung und -Ausstattung | Elektromobilität

Kostenrechner für Elektroautos

Ab wann lohnt sich ein E-Auto fürs Gewerbe?

19.09.2016

Ein Online-Kostenrechner erleichtert die Kaufentscheidung fürs gewerbliche E-Auto. Das hilft Handwerkern und Autohändlern. Denn die Verkaufszahlen der E-Autos sind immer noch bescheiden – was IG Metall und deutsche Hersteller nicht traurig stimmt.

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Benzin, Diesel, Elektro oder Hybrid?

Der Kostenrechner wurde vom Öko-Institut e.V. im Rahmen der Initiative Schaufenster Elektromobilität entwickelt. Er analysiert die Kosten eines Elektrofahrzeugs und vergleicht sie mit Benzin-, Diesel- und Plug-In-Hybridfahrzeugen seiner Klasse.

In die Berechnung werden u.a. die Kosten für die Anschaffung von Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur, für Kraftstoffe und Strom, Werkstattbesuche, Steuer und Versicherung, Abschreibung für Abnutzung sowie Fahrzeugrestwert einbezogen.

Der Kostenrechner berücksichtigt auch die Entwicklung der Gesamtkosten in den kommenden Jahren sowie den Einfluss der Haltedauer und der jährlichen Fahrleistung. Die Einsparung von Treibhausgasemissionen fließen ebenfalls in die Berechnung ein.

Der Nutzer hat die Wahl, voreingestellt Werte zu verwenden oder eigene Werte einzugeben.

Ergebnisdarstellung des Kostenrechners (Beispielrechnung, zum Vergrößern hier klicken) (Screenshot: ep, Quelle: oekoinstitut.github.io)

Apropos E-Autos: Boomen endlich die Verkäufe?

Leider nicht. Die neuen Zahlen sind ernüchternd.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) teilt mit: Bis 31. August 2016 wurden 3.027 Anträge auf den Kauf eines E-Autos eingereicht – einschließlich Hybrid.

Bröselt man die Gesamtzahl auf, wird das Ergebnis noch trüber. Für reine E-Autos erwärmten sich 1.973 potenzielle Käufer, für Hybridantriebe mit 3.000 Euro Prämie wurden 1.054 Anträge gestellt.

Nach wie vor ist der Renault Zoe Deutschlands beliebtestes E-Auto. Er führt mit 671 Kaufanträgen vor dem BMW i3, für den 559 Anträge eingereicht wurden.

Die ausführliche Statistik aller Anträge, sortiert nach Herstellern und Bundesländern, stellt das BAFA zum Download zur Verfügung (hier als PDF).


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Autor
Name: Jürgen Winkler