Feuer, Wasser, Sturm
Autoinhaltsversicherung. Sie greift u. a. bei Diebstahl der dort mitgeführten Materialen und Maschinen, ist allerdings nicht bei jedem Versicherer erhältlich. Einige Anbieter haben hier auch die Nachtzeitklausel gestrichen. Der Fahrzeuginhalt ist dann auch in der kritischen Zeit zwischen 22:00 bis 6:00 Uhr versichert.
Glasversicherung. Sie kann wichtig für Elektrobetriebe mit angeschlossenem Ladengeschäft sein – vor allem wegen der teuren Reklameschriften.
Elektronik-Versicherung und Maschinenversicherung. Beide bieten eine sogenannte Allgefahrendeckung. Alles, was im Vertrag nicht ausdrücklich vom Versicherungsschutz ausgeklammert ist, ist versichert.
Für einen Elektroinstallationsbetrieb, Neugründung Juli 2013, ansässig in Berlin, kostet sie zum Beispiel bei einer Versicherungssumme von 100 000 Euro für das Inventar inklusive Betriebsunterbrechung ab etwa 328 Euro (mit 2 500 Euro Selbstbehalt) bis über 900 Euro (ohne Selbstbehalt) im Jahr.
Wer zusätzlich zu den genannten Risiken noch Elementarschäden, wie zum Beispiel Überschwemmungen, absichern will, muss im Schnitt mit einen Aufschlag von etwa 5 bis 10 % auf die Prämie rechnen. In Hochrisikogebieten dürfte das allerdings nicht reichen – wenn dort überhaupt Schutz erhältlich ist.
Besonders das Thema Elementarschäden gewinnt immer mehr an Bedeutung – vgl. auch Beitrag: „Wenn das Wetter verrücktspielt“, ep 08-2012, S. 639–641. Hier wird auf die steigenden Gefahren von Unwetterereignissen hingewiesen, nachzulesen im ep-Archiv unter: www.elektropraktiker.de
Durch einen Brandschaden wird eine ältere Maschine zerstört. Der Neuwert der Maschine lag bei 6 000 Euro, der Zeitwert liegt jetzt bei 20 % des Neuwerts. In der Regel wird von der Versicherung der Zeitwert erstattet, also hier 1 200 Euro, da der Zeitwert der Maschine unter 40 % lag.
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- C. Fritz
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