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(Bild: A. Purwin)
Betriebsführung | Betriebsorganisation | Finanzen/Steuern

Facharchiv: Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit, Betriebsführung

Wertvolle Schätze des Unternehmens heben – Umsatz- und Ertragsplanung im Handwerksbetrieb

20.05.2019

Die Unternehmen und ihre Mitarbeiter verfügen oft über ungeahnte Potentiale. Diese gilt es zu entdecken. Seminare, in denen praxisnah und verständlich die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen erklärt werden, sind nur ein Weg, um diese Ressourcen zu erschließen.

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Doch mit dem „Zusenden“ der Auswertung ist es nicht getan. Jetzt beginnt erst die Arbeit, denn die Zahlen müssen analysiert werden, um daraus die nötigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Hier ist ein kompetenter steuerlicher Berater gefragt. Ein monatliches BWA-Analyse-Gespräch ist daher ein elementarer Bestandteil einer effektiven und modernen Steuerberatung.

Der Status quo

Eine qualifizierte BWA ist nicht nur die Voraussetzung für eine qualifizierte UEP, sondern auch Voraussetzung dafür, dass ein Unternehmen unterjährig weiß, wo es wirklich steht. Dass das in der Praxis oftmals nicht der Fall ist, zeigt ein unter mehreren aus der Praxis ausgewähltes drastisches Beispiel:

Praxisbeispiel

Ein Unternehmer glaubte am 31.10.2016, er hätte ein „vorläufiges Ergebnis“ von minus 10 000 Euro, also Verlust, erzielt. In Wirklichkeit handelte es sich aber um ein Plus, ein positives Ergebnis von 70 000 Euro.

Hier konnte von qualifizierter BWA keine Rede sein. Durch Ungenauigkeiten, Fehler bei der unterjährigen Abgrenzung sowie durch mangelnde Kommunikation zwischen Unternehmen und steuerlichem Berater kam es zu solch einer drastischen Ergebnisverfälschung. Die Ursachen waren in ganz unterschiedlichen Bereichen zu finden, u. a. bei:

  • der Auflösung und Bildung der „erhaltenen Anzahlungen“
  • der Bewertung der „halbfertigen Arbeiten“
  • bei nicht vollzogenen OPOS-Korrekturen (Offene Posten bei Lieferanten und Kunden)
  • sowie bei allgemeinen Fehlern im Rahmen der periodengerechten Erfolgsermittlung.

In Summe ergaben sich also insgesamt über 80 000 Euro als Ergebnisauswirkung.

Autoren: D. Schadow, U. Steffen

Der vollständige Artikel ist in unserem Facharchiv nachzulesen.


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