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Smart Meter heißen jetzt Einsparzähler (Bild: Discovergy)
Gebäudetechnik | Energietechnik/-Anwendungen

Energietechnik: Pilotprojekt für intelligente Stromzähler

Wem nützen Smart Meter?

03.03.2017

Noch weiß niemand, ob durch den Einsatz von Smart Metern wirklich Energie gespart wird. Die Kosten für den Einbau der Stromzähler trägt der Stromkunde, das Einsparvolumen ist unklar. Ein Pilotprojekt mit 6.000 Teilnehmern soll nun das Sparpotenzial der Smart Meter ermitteln.

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Jedes Gerät, das elektrischen Strom benötigt, hinterlässt einen typischen Fußabdruck – unwirtschaftliche und ineffiziente Geräte werden dadurch erkannt. Außerdem soll herausgefunden werden, welche Einsparpotenziale sich durch individuelle Handlungsempfehlungen, spielerische Elemente, Monatsreports und Praxisvergleiche realisiert lassen.

Teilnahmebedingungen

Am Pilotprogramm können sich Haushalte, Gewerbebetriebe oder öffentliche Träger beteiligen. Die Teilnehmer sollten sich regelmäßig mit ihrem Energieverbrauch auseinandersetzen und bereit sein, über ihre Erfahrungen Auskunft zu geben. Die allgemeinen Daten zur Haushaltssituation werden im Kundenportal hinterlegt. 

Die Energieeinsparempfehlungen sollten von den Teilnehmern konsequent umgesetzt werden, um das tatsächliche Einsparpotenzial der Smart Meter zu ermitteln.

Die Kosten für die Teilnehmer liegen bei 60 Euro pro Jahr für das Smart Meter und die individuelle Energieberatung. Installationskosten fallen nicht an. 

Das Projekt hat ein Volumen von über zwei Millionen Euro. Discovergy erhielt eine Förderzusage von einer halben Million Euro. Gefördert wird das Projekt vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.


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Autor
Name: Lana Geißler