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Bild: Solar Promotion GmbH
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+++ News +++ Zukunftsweisende Projekte und Produkte für die Energiewirtschaft

The smarter E AWARD 2021

14.06.2021

Die Gewinner und ihre Innovationen werden in einer digitalen Zeremonie im Rahmen der The smarter E Industry Days vom 21. bis 23. Juli 2021 dem Markt und dem internationalen Fachpublikum präsentiert.

Die Finalisten des The smarter E AWARD 2021 punkten auch in diesem Jahr mit zukunftsweisenden Projekten und Produkten für eine nachhaltige Energiewirtschaft. Im Mittelpunkt der Kategorie „Outstanding Projects“ stehen weltweit realisierte Energie-Projekte. Die Kategorie „Smart Renewable Energy“ legt den Fokus auf Lösungen zur Sektorkopplung und auf die intelligente Betriebsführung von Energieanlagen.

Finalisten der Kategorie „Outstanding Projects“

Die Finalisten in der Kategorie „Outstanding Projects“ präsentieren außergewöhnliche und spannende Energie-Projekte. Und sie machen deutlich: Erneuerbare Energie und Energiespeicher sind weltweit auf dem Vormarsch und entwickeln sich immer mehr zu den Schlüsseltechnologien der neuen Energiewelt.
  • BayWa r.e. Solar Projects GmbH (Deutschland): Im Agri-Photovoltaik(PV)-Projekt „Fruitvoltaic“ in den Niederlanden werden Himbeeren unter einem semitransparenten PV-Dach angebaut. Die Anlage mit einer Leistung von 2,7 Megawatt Peak (MWp) ersetzt die übliche Folienabdeckung.
  • Boreal Light GmbH (Deutschland): Das modulare „Boreal WaterKiosk“-System entsalzt und reinigt Wasser und versorgt so Krankenhäuser mit sauberem Trinkwasser. Dazu sind weder ein Netzanschluss noch ein Speicher oder ein Dieselaggregat nötig – das System wird mit Strom von einer autarken PV-Anlage angetrieben.
  • Gold Road Resources/Unlimited Energy Australia (Australien): Das Projekt “Re-deployable off grid Energy Hub Gold Road Resources Exploration Camp“ zeigt, wie Bergbau fern jeder Versorgung zuverlässig und kosteneffektiv funktioniert. Die autarke Goldmine in Australien spart mit der demontierbaren PV-Anlage in Kombination mit einem Lithium-Ionen-Speicher große Mengen Diesel.
  • Kearsarge Energy (USA): Auf einer Mülldeponie bei Amesbury in Massachusetts steht eine 4,5 MWp große PV-Anlage samt eines 3,8 MWh Lithium-Ionen-Speichers. Mit dem kommunal gestemmten Projekt „Amesbury Landfill Solar-Plus-Storage“ wird nun auf der bisher nicht nutzbaren Fläche sauberer Strom erzeugt – günstig und konkurrenzfähig.
  • Siemens Gamesa Renewable Energy GmbH & Co. KG (Deutschland): In dem Projekt „FES Future Energy Solution“ werden 1.000 Tonnen Vulkangestein mit Heizstäben erhitzt und als Feststoffwärmespeicher genutzt. Das Gestein besitzt eine thermische Speicherkapazität von 130 MWh und kann die Wärme über mehrere Wochen speichern. Mit konventioneller Kraftwerkstechnik wird aus der Wärme wieder Strom: Dampf aus einem Dampferzeuger treibt eine Turbine zur Stromerzeugung an.
  • SOCOMEC (Frankreich): Das Projekt „Zero-emission power supply solution for the Dakar rally 2021“ hat gezeigt, dass der kurzfristige Einsatz von erneuerbarer Energie in unwegsamen Regionen möglich ist. Damit lässt sich die bedeutende Langstrecken- und Wüstenrallye (früher: Rallye Paris-Dakar) im Jahr 2024 emissionsfrei durchführen. Das mobile Energiesystem kann in weniger als 30 Minuten in Betrieb genommen werden und liefert auch unter extremen Bedingungen grünen Strom.

Finalisten der Kategorie „Smart Renewable Energy“

Die Lösungen der Finalisten in der Kategorie „Smart Renewable Energy“ legen den Fokus auf das intelligente Lade- und Energiemanagement sowie auf die Sektorkopplung, um den Nutzen von PV-Anlagen zu optimieren.
  • HPS Home Power Solution GmbH (Deutschland): Das Heim-Speichersystem „picea“ liefert das ganze Jahr erneuerbare Energie für Einfamilienhäuser. Das System umfasst eine Batterie (25 kWh) als Kurzzeitspeicher und eine alkalische Elektrolyse (Wirkungsgrad 70 bis 80 %) für die saisonale, chemische Speicherung von Energie (1.500 kWh) in Form von grünem Wasserstoff.
  • BentoNet GmbH (Deutschland): Die Plattform „BentoNet“ dient dazu, Daten aus dem Energienetz zu sammeln und zu verarbeiten sowie dezentrale Energieflüsse intelligent zu überwachen und zu steuern.
  • Smappee NV (Belgien): „Smappee EV-Line“ erweitert das modulare Energiemanagementsystem des Herstellers Smappee NV um eine E-Mobility-Komponente. Sie nutzt die Analyse der Energieflüsse aus der PV-Erzeugung und anderer Komponenten, um Ladevorgänge zu optimieren.
  • The Mobility House GmbH (Deutschland): Die hard- und softwarebasierte Lösung „ChargePilot“ macht ein intelligentes Lade- und Energiemanagement für die E-Mobilität möglich. Das System optimiert die Ladekosten eines Fuhrparks, indem Lastspitzen vermieden werden.