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Bild: Oekoswiss Energy
Heizungs- und Wärmetechnik | Fachwissen | Fortbildung | Veranstaltung

Heizungstechnik

Programm zur Konferenz „Die Infrarotheizung im Bestandsgebäude“

24.01.2024

Der IG Infrarot Deutschland e.V. hat das Programm der Konferenz „Die Infrarotheizung im Bestandsgebäude“ am Donnerstag, 11. April 2024, in Würzburg, veröffentlicht und lädt zur Anmeldung ein.

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Auf der ganztägigen Veranstaltung werden drei neue Studien von renommierten Forschungsinstituten, in denen der Einsatz von Infrarotheizungen in Bestandsgebäuden untersucht wurde, vorgestellt. Am Nachmittag präsentieren Fachlaute aus der Praxis Projektbeispiele mit Einbindung von Infrarotheizungen, darunter die Sanierung einer denkmalgeschützten Villa und der Wohnungen in einem Ferienpark.

Zu den Forschungsprojekten: Die Technische Universität Dresden knüpft in ihrer aktuellen Studie an die Untersuchung „Potentialbewertung von Infrarotheizungen als Spitzenlastabdeckung“ aus dem Jahr 2023 an. In der Nachfolge-Studie legen die Forscher Gebäude unterschiedlichster Bauklassen zugrunde. Die Simulationen reichen vom Effizienzhaus-Standard KfW 40 zurück bis zum Bau in den 1950er Jahren. Sie simulieren den Einsatz eines Infrarotheizsystems im Vergleich zu einer Wärmepumpe sowie die Kombination einer Infrarotheizung zur Spitzenlastabdeckung mit einer kleinen Wärmepumpe für die Grundlast. In den Gebäuden älterer Bauklassen werden zum Vergleich auch Gasheizungen in der Simulation betrachtet – entweder als alleiniges Heizsystem oder zur Deckung der Grundlast in Kombination mit der Infrarotheizung.

Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP führt aktuell einen messtechnischen Vergleich des Heizenergieverbrauchs eines konventionell beheizten Einfamilienhauses mit einem Gebäude mit Infrarotheizung durch – dies in zwei baugleichen realen Einfamilienhäusern. Die drei erwähnten Studien wurden von dem Branchenverband IG Infrarot Deutschland in Auftrag gegeben.

Die HTWG Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung hat die Studie IR-Bau zum „Potential von Infrarot-Heizsystemen für hocheffiziente Wohngebäude“ fortgeführt. In dem zweiten Teil, IR-Bau 2, untersuchten die Forscher weitere Wohn- und Bürogebäude mit Infrarotheiz-/Photovoltaik-Systemen hinsichtlich ihrer ökologischen und ökonomischen Eigenschaften, der thermischen Behaglichkeit und Projektierbarkeit und ermittelten Möglichkeiten zur Optimierung. Die Ergebnisse werden im Februar 2024 erstmals veröffentlicht.

Studien ergänzen Praxiserfahrungen

„Aus zahlreichen Praxisbeispielen wissen wir, dass Infrarotheizungen bereits erfolgreich in Bestandsgebäuden eingesetzt werden. Die Studien liefern nun wissenschaftlich belastbare Zahlen für unterschiedliche Anwendungsoptionen und Kombinationen mit anderen Heizsystemen“, sagt Lars Keussen, Vorstand des IG Infrarot Deutschland e.V.


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