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Elektrotechnik | Betriebsführung | Finanzen/Steuern | Innungen und Verbände

Elektrohandwerke

Neue Mindestentgelte für Fachkräfte

24.07.2024

Ab dem 1. Januar 2025 erhalten die Beschäftigten der Elektrohandwerke höhere Mindestentgelte. Dies wurde im Rahmen eines neuen Tarifvertrags zwischen dem IG Metall-Vorstand und dem Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) vereinbart.

Zum Jahreswechsel steigen die tariflichen Mindestlöhne um 3,3 % auf 14,41 Euro pro Stunde, was 12,4 % über dem gesetzlichen Mindestlohn von 12,82 Euro liegt. Bis 2028 sollen die Mindestentgelte im Vergleich zu heute schrittweise um insgesamt 15,4 % auf 16,10 Euro erhöht werden. IG Metall und ZVEH beabsichtigen, diesen Tarifabschluss vom Bundesarbeitsministerium für allgemeinverbindlich erklären zu lassen, wodurch er für über 520.000 Beschäftigte in allen Betrieben der Elektrohandwerke eine neue Lohnuntergrenze festlegen würde.

Stefan Ehinger, ZVEH-Präsident: „Unsere Betriebe und deren Beschäftigten sind als Klimaschützer und Fortschrittmacher im Einsatz. Ihr Know-how ist ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Umsetzung von Energiewende und Digitalisierung. Eine faire und angemessene Bezahlung trägt der wachsenden Bedeutung der e-handwerklichen Arbeit Rechnung und sorgt dafür, dass unser Gewerk auch in Zukunft attraktiv für Fach- und Nach-wuchskräfte bleibt.“