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Signalanlagen an der Bahn (Foto: Pixabay)
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Aus dem Facharchiv: Lernen & Können

Fachbegriffe aus der Elektrotechnik: Was versteht man unter …

18.09.2019

Brennbarer Baustoff
Baustoff, der nach dem Entflammen ohne eine zusätzliche Wärmequelle weiterbrennt.

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Funktionale Sicherheit

„Funktionale Sicherheit“ bezeichnet die Sicherheit von Erzeugnissen, Verfahren oder Systemen (engl. safety instrumented systems, Abk. SIS) auf der Grundlage einer Gefährdungs­ und Risikoanalyse. Neben der bestimmungsgemäßen Verwendung der Erzeugnisse, Verfahren oder Systeme ist auch ein vorhersehbarer Missbrauch in Betracht zu ziehen. Die „funktionale Sicherheit“ wird durch einen bestimmten Sicherheits­Integritätslevel (engl. safety integrity level, Abk. SIL) dokumentiert, z. B. nach den Sicherheitsgrundnormen der Reihen DIN EN 61508 (VDE 0803), DIN EN 61511 (VDE 0810) sowie DIN EN 62061 (VDE 0113­50), und gemäß DIN 820­120 (ISO/lEC Guide 51) in Normen festgelegt.

Signaltechnische Sicherheit

„Signaltechnische Sicherheit“ bezeichnet die Eigenschaft elektrischer Bahn­Signalanlagen (DIN VDE 0831), dass während des Betriebs daran auftretende Fehler immer zu einem zulässigen Fehlzustand führen. Verkehrsgefährdende Signalisierungszustände sind auch bei Straßenverkehrs­Signalanlagen (SVA) nach DIN VDE 0832­100 auszuschließen.

Erhöhte Sicherheit

Elektrische Betriebsmittel mit der Zündschutzart „e“ bieten gemäß DIN EN 60 079­7 (VDE 0170­6) „erhöhte Sicherheit“ (engl. increased safety). Diese Be­triebsmittel schließen eine Zündung der umgebenden explosionsfähigen Atmosphäre aus.

Autor: R. Müller

Der vollständige Artikel ist in unserem Facharchiv nachzulesen.


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