Elektrosicherheit: E-Check
Alte Elektroanlagen regelmäßig prüfen
Beim Erwerb einer Immobilie denken viele Eigentümer nur an die neue Wandgestaltung, an Umbaumaßnahmen und die Möblierung. Leider wird der Zustand der elektrischen Anlage häufig vernachlässigt.
Die Überprüfung der Elektroanlage ist in Frankreich schon jetzt bei jedem Eigentümerwechsel durchzuführen. „Bei rund 250.000 verkauften Wohnimmobilien und etwa fünf Millionen Wohnungswechseln jährlich könnte in Deutschland ein großer Anteil der veralteten Elektroanlagen und potentiellen Gefahrenherde in wenigen Jahren ausfindig gemacht werden“, meint Helmut Pusch von der Initiative Elektro+.
Moderne Anwendungen erfordern sichere Elektroanlagen
Nur mit einer modernen Anlage sind neue Technologien wie dezentrale Energiesysteme wie Photovoltaik und Wärmepumpen, Elektromobilität oder Smart-Home-Anwendungen anwendbar. Bei einer Überprüfung mittels E-Check werden sowohl Mängel als auch Ausstattungsumfang und Investitionsbedarf ermittelt.
Ratgeber für Modernisierung
Wer die Erneuerung der elektrischen Anlage plant, sollte sich im Vorfeld über seine eigenen Bedürfnisse und Wünsche klar werden. Welche Geräte kommen in den einzelnen Räumen zum Einsatz? Ändert sich später die Nutzung der Räume, wenn beispielsweise die Kinder aus dem Haus sind? Sollen Smart-Home-Anwendungen zum Einsatz kommen?
Hilfe bei der Beantwortung dieser und weiterer Fragen finden Eigentümer in der Broschüre "Modernisierungsratgeber" von Elektro+, die kostenlos zur Verfügung steht.
Der Ratgeber gibt Planungstipps auf Grundlage der Ausstattungswerte nach RAL-RG 678. Diese geben Auskunft darüber, wie viele Steckdosen, Stromkreise, Beleuchtungs- und Kommunikationsanschlüsse für die verschiedenen Räume in Wohngebäuden notwendig sind – von der Mindest- bis zur Komfortausstattung für gehobene Ansprüche.
Unerlässlich: Der Fehlerstrom-Schutzschalter. Wie funktioniert er, worauf muss
beim Einbau geachtet werden? (Video: Youtube, Initiative Elektro+)


