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Betriebsführung | Betriebsorganisation

„Eu sou electricista!“

Wie geht man mit ausländischen Qualifikationsnachweisen um?
ep6/2020, 3 Seiten

Endlich liegt wieder eine Bewerbung auf dem Tisch. Der Fachkräftemangel ist längst auch im Elektrohandwerk angekommen und so muss jeder Kandidat wirklich durchleuchtet werden, ob er nicht doch interessant wäre. Doch der Lebenslauf ist umfangreich, es sind viele kopierte Dokumente beigelegt, alles aus dem Ausland: portugiesischer Staatsbürger, brasilianische Zeugnisse, Diplom aus Argentinien, Übersetzungen, Gleichwertigkeitsnachweise … Und im Bewerbungsgespräch sagt der Kandidat: „Ich bin Elektriker!“ Stimmt das auch wirklich?


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Die innerbetriebliche Organisation ist sehr wichtig und vor allem den Schutzzielen „Schaffung von Sicherheit und Gewährleistung des Gesundheitsschutzes“ verpflichtet. Wie in allen Bereichen des Lebens können die notwendigen Schritte in diese Richtung nur dann trittsicher gegangen werden, wenn die damit verbundenen Anforderungen bekannt sind und deren Umsetzung beherrscht wird. Dass dabei das „Verstehen“ des Anderen von grundlegender Bedeutung ist, versteht sich wiederum von selbst.

Letztendlich muss die verantwortliche Fachkraft darüber selbst entscheiden, ob der Bewerber eine ausreichende fachliche Ausbildung, Berufserfahrung, und aktuelle Fachkenntnis besitzt, um die an ihn gestellten Anforderungen zu erfüllen.

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1. 1 TRBS 1203
2. 2 BetrSichV
3. 3 DIN VDE 1000-10:2009-01 Anforderungen an die im Bereich der Elektrotechnik tätigen Personen
4. 4 ISSA „Leitlinie zur Beurteilung der Befähigung von Elektrofachkräften“ ISBN 3-937824-01-4 www.issa.int/prevention-electricity
5. 5 EU-Richtlinie 2005/36/EG Richtlinie über die Anerkennung von Berufsqualifikationen.
7. 7 BQFG Berufsqualifikationsförderungsgesetz
8. 8 Positivliste der Mangelberufe; Bundesagentur für Arbeit, Stand: September 2019 www.arbeitsagentur.de/datei/dok_ba015465.pdf ■

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Autoren
  • M. Lochthofen
  • H. Hardt
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