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Energiewende aktiv gestalten

Fortbildung zum Fachwirt für erneuerbare Energien und Energieeffizienz
ep10/2016, 1 Seite

Erneuerbare Energien und Energieeffizienz sind nicht nur inhaltliche Säulen der Energiewende, sondern gewerkeübergreifende Zukunftsfelder der Energie- und Gebäudetechnik. Für Unternehmen und Handwerksbetriebe ergeben sich enorme Potentiale auf dem Markt.


Diese Potentiale zu erkennen, zu planen und umsetzen zu können, ist Ziel und Inhalt der Fortbildung zum „Fachwirt Erneuerbare Energien und Energieeffizienz“.

Zielstellungen des Kurses

In der Fortbildung zum „Fachwirt Erneuerbare Energien und Energieeffizienz“ vermitteln die Dozenten Kompetenzen und Qualifikationen, die die Absolventen in die Lage versetzen, energiewirtschaftliche Projekte mit Bezug zu den Bedarfsfeldern Bauen, Wohnen und Mobilität umfassend in sämtlichen Phasen zu gestalten und zu managen (Bilder 1).

Bild 1: Energie managen

Zugangsbedingungen 
dafür beachten

Wer in einem anerkannten Ausbildungsberuf die Gesellenprüfung bestanden hat und eine mindestens zweijährige Berufspraxis im Beruf nachweist, ist zu dieser berufsbegleitenden Fortbildung berechtigt. Die Fortbildung umfasst etwa 300 Präsenzunterrichtsstunden innerhalb von 12 Monaten. Sie wird von kompetenten und praxiserfahrenen Dozenten der Bildungseinrichtungen des etablierten Kompetenznetzwerkes Elkonet in Zusammenarbeit mit den Handwerkskammern durchgeführt.

Planen und kalkulieren: 
in Theorie und Praxis

Die Lehrinhalte der Seminare (TERMINE) konzentrieren sich hauptsächlich auf:

  • das optimale Beraten von Kunden und Leistungspartnern (Bild 2)

  • das Planen und Projektieren von Anlagen der erneuerbaren Energien

  • sowie Energieeffizienzmaßnahmen.

Bild 2: Kunden und Leistungspartner kompetent beraten

Ziel ist es, dass die Lehrgangsteilnehmer am Ende den Installations- und Umsetzungsprozess als zentrale Ansprechpartner begleiten. Damit handelt es sich um ein ganzheitliches Konzept, bei dem es auch um die Zusammenhänge und Schnittstellen zwischen den Technologien der erneuerbaren Energien, der Energiespeicherung und der Energieeffizienzmaßnahmen geht. Neben den erforderlichen technischen Kenntnissen wird den Teilnehmern in der Weiterbildung ebenfalls das nötige Wissen zum Thema der Wirtschaftlichkeit der Projekte sowie zu Aspekten der staatlichen Förderung und des Vertragsrechtes vermittelt.

Fortbildungsprüfung 
nach § 42 a HwO

Für das Erlangen des Titels „Fachwirt Erneuerbare Energien und Energieeffizienz“ ist am Ende der Weiterbildung innerhalb von drei Wochen ein kundenorientiertes Beispielprojekt für ein Energieeffizienzkonzept zu erstellen. Dieses wird vor der Prüfungskommission präsentiert. Mit erfolgreich bestandener Prüfung sind die Absolventen im Besitz eines umfassenden Erfahrungsschatzes sowie eines Abschlusses mit staatlich anerkannter Fortbildungsprüfung nach § 42 a HwO.

Für weitere Fragen stehen die Elkonet-Partner der Region zur Verfügung – vorab kann man sich auch online informieren unter: www.elkonet.de.

K. Schulze


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