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Bild: unsplash.com/ CardMapr.nl
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Cybersicherheit

Sicher online einkaufen

08.12.2023

Der Weihnachtseinkauf steht bevor. Cybersicherheitsexperten geben Ratschläge für sichere Online-Einkäufe.

Viele Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Mehrheit der Menschen ihre Festeinkäufe online tätigen wird. Gemäß einer Umfrage von NordVPN sind bereits 20 % der Deutschen Opfer von Online-Shopping-Betrug geworden.

Viele Menschen sind bereit, persönliche Informationen wie Telefonnummern, Wohnorte oder sogar die Namen ihrer Kinder im Austausch gegen Rabatte oder Geschenkgutscheine preiszugeben. Diese Informationen können weiterverkauft werden und von Dritten nicht nur für aggressive Marketingstrategien genutzt werden, sondern auch von Cyberkriminellen missbraucht werden, insbesondere wenn Webseiten unzureichende Sicherheitsmaßnahmen gegen Hackerangriffe implementieren.

Von den deutschen Online-Käufern, die befragt wurden, wären 5 % bereit, ihre Kreditkartendaten preiszugeben, 2 % ihre Sozialversicherungsnummer und 5 % den Namen ihres Arbeitgebers. Zusätzliche 4 % würden sogar den Namen ihrer Kinder angeben, um die Chance auf zusätzliche Schnäppchen zu erhöhen. Eine Mehrheit von 75 % würde ihre E-Mail-Adresse und 57 % ihr Geburtsdatum preisgeben. 37 % wären bereit, ihre Wohnadresse für Rabatte weiterzugeben. Fast ein Drittel (29 %) würde sogar ihre Berufsbezeichnung und 24 % ihre Telefonnummer mit anderen teilen. Ein Viertel (24 %) wäre auch bereit, persönliche Vorlieben oder Abneigungen zu offenbaren, woraus Dritte wertvolle Informationen ableiten könnten, um gezielte Werbung zu schalten.

Tipps vor Betrügereien beim Online-Shopping

  • So wenig persönliche Informationen wie möglich preisgeben. Echte Online-Shops werden nie mehr persönliche Daten abfragen, als für die Bezahlung und den Versand der Bestellung notwendig sind. Nutzer sollten außerdem den Gast-Checkout nutzen, um die Erstellung eines Kontos und die unnötige Weitergabe von Daten zu vermeiden.
  • Überprüfen der URLs. Die Adresse der Website muss mit „https://“ beginnt und nicht nur mit „http://“. In diesem Fall steht das „s“ für „sicher“. Geänderte Namen von Online-Shops in der URL – z. B. „n1ke.com“ statt „nike.com“ , kann das zu Daten- oder sogar Geldverlust führen.
  • Seien Sie auf der Hut vor verkürzten URLs. Hüten Sie sich vor URL-Verkürzungen wie bit.ly oder tinyurl.com. Wenn Sie auf verkürzte Links stoßen, versuchen Sie, das Angebot manuell auf der Website des Händlers zu finden, um die Legitimität zu überprüfen.
  • Vorsicht bei Nutzung von öffentlichen Hotspots. Während  der Verbindung mit einem öffentlichen WLAN, sollten  Transaktionen vermieden werden. Das ist eine wichtige Maßnahme gegen Shopping-Betrug. Öffentliche Hotspots sind in der Regel weniger sicher als privates WLAN. Bei Nutzung eines öffentlichen WLAN-Netzwerks sollte ein VPN zur Verschlüsselung des Internetverkehrs verwendet werden.
  • Nutzung von Online-Sicherheitstools. Sicherheitslösungen wie der Bedrohungsschutz von NordVPN können davor schützen, auf bösartigen Websites zu landen, die Hacker eingerichtet haben, um Ihre Zugangsdaten oder andere sensible Informationen zu stehlen.
  • Kontoauszüge im Auge behalten. Die Überprüfung der Kontoauszüge auf verdächtige Transaktionen ist wichtig, damit  fremde Aktivitäten auf dem Bankkonto erkannt werden können.