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Cybersicherheit

TÜV Rheinland veröffentlicht Cybersecurity-Trends 2024

05.12.2023

Seit mehr als 20 Jahren unterstützt das Cybersecurity-Geschäft bei TÜV Rheinland Unternehmen aus zahlreichen Branchen, innovative Technologien sicher zu nutzen. Dabei wurden auf Basis von Expertise, Erfahrungen und Kooperationen zehn Cybersecurity-Trends identifiziert, die das Landschaftsbild der Cybersicherheit im Jahr 2024 prägen werden.

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In den vergangenen Jahren wurde Unternehmen jeder Größe ein dringlicher Appell angesichts des anhaltenden Anstiegs von Cyberangriffen in Deutschland und weltweit zuteil. Diese Entwicklung rüttelte Führungskräfte auf und verdeutlichte die Notwendigkeit, Cybersecurity endlich als strategische Priorität zu behandeln.

In einer sich zunehmend vernetzenden und digitalisierenden Welt, geprägt von geopolitischen Spannungen, haben sich die potentiellen Angriffsflächen beträchtlich ausgeweitet. Insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen, die häufig die Gefahr unterschätzen, geraten ins Visier. Selbst große Unternehmen mit bereits hohen Sicherheitsstandards bleiben nicht immun gegen die raffinierten Methoden professioneller Hackerorganisationen.

Die vorherrschenden Risiken wie Phishing und die rapide Verbreitung von Ransomware-Angriffen behalten weiterhin ihre Dominanz in der Bedrohungslandschaft. Gleichzeitig verschärfen sich die Gefahren durch die zunehmende Anzahl vernetzter Geräte, da diese zusätzliche Schwachstellen bieten.

Und durch die Integration von Künstlicher Intelligenz wird die Fähigkeit, diese Schwachstellen auszunutzen, auf ein neues Niveau gehoben. Dabei sind nicht nur vernetzte Endbenutzer, IT- und OT-Komponenten oder Geräte des Internet of Things (IoT) im Fokus, sondern auch andere Branchen wie die Automobilindustrie müssen ihre Assets und softwaredefinierten Fahrzeuge besser als je zuvor gegen Cyberbedrohungen absichern.

Doch was ist zu tun, wenn im schlimmsten Fall sogar die wirtschaftliche Existenz durch die Folgen eines Cyberangriffs bedroht ist? Sollten Koalitionen geschmiedet werden, um wertvolles Sicherheits-Know-how zu teilen und sich gegen ebenfalls kooperierende Cyberbanden zu verbünden? Oder sollte sich auf immer strengere Normen und Standards verlassen werden, die dazu beitragen, die eigene Cyberabwehrfähigkeit zu stärken?


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