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Bild: unsplash.com/hindawi
Internet/Multimedia

Cybersecurity

Sicher in das Schuljahr starten

15.09.2023

Experten für Cybersicherheit bei NordVPN geben Ratschläge, wie Eltern ihre Kinder besser im Internet schützen können.

Mit dem Beginn des Schuljahres kehren die Kinder in die Schule zurück. Dies bedeutet gleichzeitig, dass sie mehr Zeit alleine im Internet verbringen, ohne die Aufsicht ihrer Eltern. Hierbei besteht nicht nur das Risiko, dass Kinder Opfer von Cyberkriminalität werden könnten, sondern auch, dass sie unangemessenen und schädlichen Inhalten ausgesetzt sind.

Gemäß den Ergebnissen der KIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsbunds Südwest sind 70 % der Kinder regelmäßige Internetnutzer. Interessanterweise gaben fast die Hälfte der Eltern (48 %) an, dass sie ihre Kinder beim Surfen im Internet unbeaufsichtigt lassen, und zwei Drittel von ihnen nutzen keine technischen Mittel wie Filter oder Sicherheitseinstellungen.

Tipps und Tricks, wie Eltern ihre Kinder besser schützen können

  • Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und machen Sie sich selbst mit der digitalen Welt vertraut. Zeigen Sie, wie Sie online kommunizieren und sicher bleiben, aber versuchen Sie nicht, Ihre Meinung durchzusetzen. Außerdem lieben Kinder es, wenn Sie wissen, was gerade angesagt ist, und Sie gemeinsam über diese beliebte Social-Media-Plattform diskutieren können.
  • Fangen Sie früh an, mit Ihrem Kind zu sprechen, und tun Sie es oft. Es muss wissen, dass es sich jederzeit an Sie wenden kann, wenn es Sorgen hat oder Zweifel hegt. Fragen Sie Ihre Kinder, was sie im Internet machen, und erzählen Sie ihnen Ihre eigenen Geschichten.
  • Sprechen Sie mit ihnen über Cybermobbing. Zeigen Sie ihnen, wie sie unerwünschte Personen blockieren oder deren unangemessene Handlungen im Internet melden können. Vor allem aber sollten Sie ihnen zeigen, dass sie nicht allein sind.
  • Sprechen Sie über soziale Medien. Besprechen Sie, was Ihr Kind auf sozialen Medienplattformen teilen sollte und was nicht. Sie müssen verstehen, dass das, was im Internet veröffentlicht wird, auch im Internet bleibt. Nichts ist jemals zu 100 % privat.
  • Erklären Sie, warum die Privatsphäre wichtig ist, vor allem, wenn es mit Fremden spricht. Sprechen Sie darüber, welche Art von Informationen online weitergegeben werden können. Kriminelle können die Adresse, den Schulstandort, den Beruf der Eltern und andere Informationen gegen Ihr Kind verwenden.
  • Erstellen Sie gemeinsam sichere Passwörter. Raten Sie Ihrem Kind, sichere Passwörter zu wählen, die für jedes Konto unterschiedlich sind. Es kann schwierig sein, sich eine große Anzahl von Kennwörtern auszudenken und zu merken. Deshalb empfehlen wir die Verwendung einer App zur Verwaltung von Passwörtern, wie NordPass.
  • Vergewissern Sie sich, dass die Kontoeinstellungen auf privat eingestellt sind. Eine der wichtigsten Informationen, die Sie wissen sollten, bevor Sie etwas online stellen, ist, mit wem Sie Ihre Informationen teilen. Vergewissern Sie sich, dass Ihre Kontoeinstellungen auf privat eingestellt sind und Ihre Beiträge nur für Ihre Freunde und nicht für jeden im Internet sichtbar sind.
  • Erklären Sie, warum kostenloses öffentliches Wi-Fi gefährlich ist. Jeder liebt kostenloses WLAN und Kinder sind da keine Ausnahme. Öffentliche Orte können jedoch ungesicherte Wi-Fi-Netzwerke haben, die von Dritten überwacht werden können. Um diese Gefahr zu vermeiden, sollten Sie einen VPN-Dienst auf dem Gerät Ihres Kindes installieren, um die Daten seiner Online-Kommunikation zu verschlüsseln.
  • Sprechen Sie über Werbung und Online-Angebote. Nichts ist jemals umsonst. Raten Sie Ihrem Kind, bei Angeboten, die zu gut aussehen, um wahr zu sein, vorsichtig zu sein. Bitten Sie es, Ihnen alles zu zeigen, was es kaufen möchte. Bei manchen Angeboten kann es sich um Betrug handeln.
  • Installieren Sie Spiele und Apps gemeinsam. Achten Sie darauf, dass Sie alle Spiele und Apps von sicheren Quellen herunterladen. Vergewissern Sie sich außerdem, dass sowohl die App als auch ihr Anbieter seriös sind. Gefälschte Pop-ups fordern Kinder oft auf, verschiedene Anwendungen kostenlos zu installieren. Dies kann jedoch dazu führen, dass das Gerät oder das gesamte Heimnetzwerk mit Malware infiziert wird.
  • Nutzen Sie Sicherheitslösungen. Stellen Sie zuallererst sicher, dass die Suchmaschine, die Ihre Kinder verwenden, eine Suchfilter-Option aktiviert hat und der Zugang zu schädlichen Seiten eingeschränkt ist.