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Bild: Rebuy
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+++ News +++ Kampf gegen den Elektroschrott

Reparieren statt wegwerfen

13.05.2022

Rebuy, der Recommerce-Pionier, fordert bessere Reparierbarkeit von Elektronikprodukten. Denn jedes Gerät, das nicht neu produziert wird, spart wertvolle Rohstoffe, verringert den CO2-Ausstoß und entlastet die Umwelt.

Der stetig wachsende Berg von Elektroschrott ist ein globales Problem mit schwerwiegenden Folgen für die Umwelt: Bis 2030 wird die Menge an Elektroschrott weltweit voraussichtlich  auf 74 Mio. Tonnen steigen. Derzeit ist eine Besserung nicht in Sicht. Deutschland gehört laut dem Global E-waste Monitor zu den Top-Verursachern von Elektroschrott. Allein in Deutschland fallen jährlich rund 20 kg Elektroschrott pro Kopf an.

Ressourcen der Erde schonen und die Umwelt geringstmöglich belasten

In der Wirtschaft und bei den Konsument:innen wächst die Einsicht in die Notwendigkeit, sich anzupassen. Das Thema Kreislaufwirtschaft wird heute als möglicher Schlüsselfaktor für eine nachhaltig agierende Gesellschaft diskutiert, denn sie leistet einen maßgeblichen Beitrag dazu, das fragile Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen zu stabilisieren. Es müssen Wege gefunden werden, die Ressourcen der Erde zu schonen und die Umwelt geringstmöglich zu belasten. Das Recommerce-Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, darüber aufzuklären, dass gebrauchte elektronische Geräte ganz einfach im Kreislauf gehalten werden können.

Zweite Chance für Elektroschrott

„Wir haben uns leider daran gewöhnt, Geräte, wie beispielsweise Smartphones, nach etwa zwei Jahren auszutauschen. Konsumentinnen und Konsumenten entscheiden sich oft für den Neukauf, weil der Preis für eine Reparatur in vielen Fällen teurer ist. Das muss sich ändern. Unsere Regierung muss schleunigst die Weichen für wertbeständige und reparierbare Produkte stellen und diese gesetzlich fördern“, so Philipp Gattner, CEO von Rebuy. „Ohne Informationen über Reparaturkosten und Haltbarkeit können sich Verbraucher:innen schwer für den nachhaltigen Weg entscheiden. Um wertvolle Zeit zu sparen, sollte die Ampel-Koalition unabhängig von den Entscheidungen auf EU-Ebene, die Ökodesign-Richtlinie erweitern und ein Recht auf Reparatur schaffen. Gleichzeitig muss ein Reparaturindex auf nationaler Ebene eingeführt werden, der jedem Verbraucher einfach und transparent den Grad der Reparierbarkeit von Geräten aufzeigt.“

Elektronische Geräte verkaufen, verschenken oder spenden

Nicht jedes Gerät, das vom Nutzer aussortiert wird, muss auch gleich entsorgt werden. Viele funktionsfähige Produkte verstauben in Kellern und Schubladen: Laut einer repräsentativen Verbraucherbefragung von forsa im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbandes gaben 7 von 10 Befragten (71 %) an, dass sich in ihrem Haushalt mindestens ein ungenutztes oder kaputtes Handy, Tablet oder Laptop befindet – im Schnitt sind es 2,6 Geräte. Bei Befragten zwischen 18 bis 29 Jahren sammeln sich sogar durchschnittlich 3,5 Geräte an. Damit tun sich Verbraucherinnen und Verbraucher keinen Gefallen. Denn gerade elektronische Geräte verlieren an Wert, je länger sie ungebraucht herumliegen. Besser ist es, sie zu verkaufen, zu verschenken oder zu spenden. Das kann sich richtig lohnen. Und für die Umwelt ist es allemal besser.