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(v.l.n.r.) Linda Zervakis, Moderatorin, Prof. Dr. Nikolaus Franke, wissenschaftlicher Leiter von TOP 100, Alexandra Feilmeier, Mitglied der Fenecon-Geschäftsleitung und HR-Referentin Employer Branding, Personalmarketing, Kultur- und Organisationsentwicklung, Franz-Josef Feilmeier, Gründer und Geschäftsführer von Fenecon, Simone Salden, Jurymitglied und stellvertretende Chefredakteurin des manager magazin, Ranga Yogeshwar, TOP 100-Mentor und Wissenschaftsjournalist Foto: KD Busch/compamedia
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Innovationspreis

Ranga Yogeshwar ehrt Fenecon zum zweiten Mal

05.07.2024

Die Jury des Innovationswettbewerbs TOP 100 hat die Fenecon GmbH, einen der führenden Anbieter von Stromspeichern und smarten Energiemanagementsystemen, zum „Innovator des Jahres“ in der Größenklasse C (mehr als 200 Mitarbeiter) gewählt.

Für Fenecon ist es bereits der zweite Titel in Folge bei diesem Wettbewerb nach der Auszeichnung zum „Innovator des Jahres 2023“ – in der Größenklasse B (51 bis 200 Mitarbeiter). Auf der Preisverleihung im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summit in Weimar am 28. Juni 2024 gratulierte Ranga Yogeshwar dem Mittelständler zum ersten Platz. Der Wissenschaftsjournalist begleitet den zum 31. Mal ausgetragenen Innovationswettbewerb als Mentor.

Grundlage von TOP 100 ist ein wissenschaftliches Auswahlverfahren. Alle Bewerber werden im Hinblick auf die Strukturierung ihrer Innovationsarbeit und deren Markterfolg untersucht. Kandidaten punkten dabei mehr mit längerfristiger, systematischer Innovation als mit einzelnen Maßnahmen. 287 Unternehmen erhielten zu Jahresbeginn das TOP 100-Siegel. Die drei Top-Innovatoren pro Größenklasse (A, B, C), insgesamt neun Bewerber, nahmen vor der Preisverleihung im Juni an einem weiteren Auswahlverfahren teil: Die aus Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft bestehende TOP 100-Jury entschied dann für jede Klasse über den „Innovator des Jahres“. In der größten Größenklasse fiel die Wahl der Jury in diesem Jahr auf Fenecon.

Zweimal ausgezeichnet in zwei Jahren

„Die beiden Auszeichnungen als Innovator des Jahres – schon 2023 als mittelgroßes und 2024 als großes Unternehmen – mit ganz neuen Herausforderungen bei Mitarbeiterwachstum, Skalierung und Internationalisierung bedeuten für uns eine große Ehre und zeigen zugleich unseren Anspruch, unseren Weg in Richtung einer 100 % energiegewendeten Welt konsequent weiterzugehen. Wir sind unglaublich stolz, dass sich viele Mitarbeiter und Kunden dieser Energiereise aus Überzeugung anschließen“, freut sich Franz-Josef Feilmeier, Gründer und Geschäftsführer von Fenecon.

Begründung der Jury zur Auszeichnung des Unternehmens

Das Gremium lobt die Bandbreite und Vielseitigkeit des Angebots: „Fenecon entwickelt und produziert Stromspeichersysteme und bietet individuelle Energiemanagementlösungen für Energieversorger, Fahrzeughersteller und Solarparkbetreiber an. Die Firma wurde im Jahr 2011 mit dem Ziel gegründet, mit intelligenten Stromspeichern einen Beitrag zur ‚100 %-Energiewende‘ zu leisten. Nach dem Start mit kleineren Speicherlösungen wurde das Produktportfolio sowohl im Bereich Hardware als auch Software sukzessive erweitert. Fenecon ist heute einer der wenigen Anbieter am deutschen Markt, der das komplette Portfolio von Heimspeichern über Gewerbespeicher bis zu großen Industrie- und Solarparkspeichern abdeckt.“

Offener Plattformansatz und Nachhaltigkeitsdenken

Die Innovations- und Unternehmenstätigkeit des Unternehmens sei durch einen beeindruckenden Plattformansatz und ein äußerst stark ausgeprägtes Nachhaltigkeitsdenken charakterisiert, so die Jury weiter. „Die selbst entwickelte proprietäre Energiemanagementsoftware wurde als Open-Source-Software angelegt. Das Unternehmen reagierte damit auf den seiner Einschätzung nach Kardinalfehler der Energiewende: Geräte unterschiedlicher Hersteller funktionieren nur in jeweils geschlossenen Softwareumgebungen und haben keine Möglichkeit, miteinander zu kommunizieren. Die offenen Schnittstellen ermöglichen dagegen die Einbindung einer Vielzahl von Erzeugern und Verbrauchern.“

Starke Anwenderorientierung und Mitarbeiterwachstum

Darüber hinaus charakterisiere Fenecon der Jury zufolge eine überdurchschnittlich starke Anwenderorientierung: Das Unternehmen habe nicht nur ein sehr gutes Gespür für die Bedürfnisse und Wünsche der Endanwender, sondern berücksichtige die gesamte Wertschöpfungskette. „Dank starker Anwenderorientierung und permanenter Produktinnovation ist es dem Unternehmen gelungen, Branchenmaßstäbe zu setzen. Wie erfolgreich die Strategie des Unternehmens ist, zeigt das rasante Mitarbeiterwachstum: Innerhalb von zwei Jahren vervierfachte sich nahezu die Mitarbeiterzahl von 80 auf 300. Es ist beeindruckend, wie gut es Fenecon gelingt, seine Innovationsfähigkeit trotz der großen Herausforderungen, die ein solch starkes Wachstum für die Organisationentwicklung mit sich bringt, aufrechtzuerhalten und weiter auszubauen. Der Schlüssel dafür sind die außergewöhnliche Organisationsstruktur und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Innovationsprozesse.“


Bilder

Bei der feierlichen Preisverleihung erhielten die Sieger der Wettbewerbe TOP 100 und TOP Consultant ihre Auszeichnung aus den Händen der beiden Mentoren Ranga Yogeshwar und Christian Wulff. Foto: KD Busch/compamedia