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Bild: Janitza electronics
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Fabrik der Zukunft

Mit KI zur klimaneutralen Produktion

17.06.2024

Am 8. Mai war das Projektteam des KI4ETA-Projektes der TU Darmstadt zu Gast in Lahnau. Ziel des Forschungsprojektes KI4ETA (Künstliche Intelligenz für ETA) ist es, einen Beitrag auf dem Weg zur CO2-freien Produktion der Zukunft zu leisten. Das Projekt KI4ETA verfolgt einen integrierten, plattformbasierten Ansatz auf der Basis von künstlicher Intelligenz (KI).

Im Mittelpunkt steht dabei die „ETA-Forschungsfabrik“ – eine Modellfabrik, an der Industrie- und Forschungspartner gemeinsam arbeiten, um Lösungen zu entwickeln und zu erproben, die eine klimaneutrale Produktion ermöglichen. Energiemonitoring liefert eine wichtige Säule für eine klimaneutrale Produktion. Janitza trägt mit moderner Messtechnik dazu bei, Energieflüsse zu erfassen, um dadurch eine wichtige Datengrundlage für viele Anwendungen innerhalb der Forschungsfabrik zu schaffen.

Etwa 25 Personen, bestehend aus wissenschaftlichen Mitarbeitenden und Vertretern der Industriepartner, präsentierten in Lahnau die sieben Teilprojekte von KI4ETA. Die Teilprojekte bauen aufeinander auf und zielen darauf ab, durch interdisziplinäre Ansätze den Energieverbrauch zu reduzieren und die Lastflexibilität zu optimieren. Hierzu gehören Themen wie eine smarte Energiemanagementplattform, eine datenbasierte Cloudlösung und Lösungen zu Vernetzung und Sicherheit. Das Teilprojekt 4 (TP 4) erstellt aus den erfassten Daten digitale Modelle, die erste Maßnahmenvorschläge für Energieeffizienz generieren.

Borys Ioshchikhes, wissenschaftlicher Mitarbeiter der TU Darmstadt, und Holger Dietz, Senior Key Account Manager bei Janitza electronics, moderierten die Veranstaltung. Holger Dietz ist zudem Mitglied des Industriebeirats der ETA-Fabrik. Zu den Teilnehmern des KI4ETA-Projektes zählen namhafte Unternehmen wie Bosch Rexroth, Software AG, ENTEGA, EJOT und verschiedene Forschungseinrichtungen.

Praxisbezogene Gruppenarbeiten und ein gemeinsames Mittagessen rundeten den gemeinsamen Tag ab und boten die Möglichkeit, sich weiter auszutauschen und zu vernetzen. 

Weitere Informationen:  Projekt der ETA-Forschungsfabrik