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Keine Angst, liebe Kinder, Onkel Donald ist nicht in der Nähe. Aus diesem Piephahn kommt nur Wasser (Bild: Myrabella, Lizenz: CC-BY SA 3.0)
Sonstige Bereiche | Elektromobilität

Was sonst noch geschah

Kurzschluss – Der Wochenrückblick

14.01.2017

Die schönsten Ereignisse der Woche – von Dobrindt, Schmuddelsex, beleidigten Journalisten, dem fiktiven Staat San Escobar, einer Nonsensklage und der Extrem-Akustik in der Elbphilharmonie.

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Bis 2019 sollen 75 Prozent der Bevölkerung in den Genuss des eTickets kommen. Für den Aufbau einer zentralen Abrechnungsstelle zwischen den Verkehrsverbünden spendiert Dobrindt schon mal 840.000 Euro.

Und nun Hand aufs Herz, liebe Leser: An wie vielen Tagen im Jahr brauchen Sie ein Ticket für den Bus in einem anderen Bundesland? Geschäftsreisende ausgenommen, dürfte sich der Nutzen für den Normalbürger in sehr engen Grenzen halten.

Etwas anderes ist für die Bundesregierung viel interessanter. Das eTicket zeichnet ein lückenloses Bewegungsprofil auf. Der Fahrschein aus Papier kann das nicht. Deshalb soll er verschwinden.

Offizielles Pressefoto von Alexander Dobrindt. Bildunterschrift: Ortsumgehung Saulgrub 2012

Echte Probleme gibt es für die Freunde der Ultrakurzwelle in Norwegen. Am 11. Januar 2017, 11:11 Uhr, wurden in der Region Nordland fast alle UKW-Sender abgeschaltet. Die anderen Regionen folgen bis Ende 2017. Dann ist UKW in Norwegen Geschichte.

Den Radiohörern wird der Umstieg auf Digital Audio Broadcasting (DAB) angeboten. Wobei angeboten das falsche Wort ist – entweder DAB oder Stille.

Auch in anderen Ländern steht der UKW-Abschied bevor. Besonders radikal gebärden sich die österreichischen Privatsender. Sie forderten schon 2016 ein Verkaufsverbot für UKW-Radios.

Freiwillig möchte das Hörervolk nicht auf den guten alten UKW-Empfänger verzichten und Geld in DAB investieren. Denn nicht nur die UKW-Küchenradios sind nach der Abschaltung Schrott. Auch alle UKW-Autoradios müssen auf eigene Kosten ausgetauscht werden. Und beim Auto hört der Spaß bekanntlich auf.

Früher war auch nicht mehr Lametta – aber Sendernamen wie Hilversum klangen geheimnisvoller als Radio Sachsen-Anhalt


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Autor
Name: Jürgen Winkler