Erneuerbare Energien: Treibstoff aus Sonnenlicht
Künstliche Super-Sonne im Probebetrieb
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) will ein Verfahren entwickeln, um Treibstoff aus dem Licht eines Sonnensimulators herzustellen.
Wasserstoff wird üblicherweise über Elektrolyse gewonnen. Hierbei wird Sonnen- und Windenergie in Strom umgewandelt und schließlich der Wasserstoff gewonnen. Die DLR geht mit dem Verfahren einen ungewöhnlichen, aber direkten Weg. Es ist technisch ausgereift, teilt das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) mit. Die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit hat bei den Versuchen Priorität. Die Forscher sind vom Erfolg ihres Projektes überzeugt.
Um die Super-Sonne Synlight zu betreiben, benötigt sie in vier Stunden so viel Strom wie ein vierköpfiger Haushalt in einem Jahr. Laut Wieghardt ist das ein relativer Wert, denn Ziel sei es, die Effizienz zu verbessern. Würde dadurch ein Solarkraftwerk nur um ein Prozent effektiver werden, amortisiere sich nicht nur der Energieaufwand, sondern mache sich Synlight sogar bezahlt.



Foto mitte rechts: Grafik der Super-Sonne Synlight (Bild: DLR)
Fotos unten: Die Super-Sonne Synlight in Jülich (Bilder: DLR, Lizenz: CC BY 2.0)

