Aus dem Facharchiv: Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit, Betriebsführung
Haftungsrisiko absichern - Betriebshaftpflichtpolice für Handwerksunternehmer lebenswichtig
Aus dem Urlaub zurück – Knallgeräusche im Haus, Brandrauch im Keller aus Richtung Zählerschrank – die Hauseigentümerin rettet sich zu den Nachbarn und ruft die Feuerwehr.
Handwerker, die viel beim Kunden arbeiten, haben immer ein größeres Haftpflichtrisiko, erklärt Fütterer. Insbesondere für Bauhandwerker empfiehlt es sich, für Bearbeitungsschäden eher die volle Haftpflicht-Deckungssumme zu nehmen – zum Beispiel drei oder fünf Millionen Euro. In einem Teil der Angebote sind diese typischen Handwerkerschäden bereits in gleicher Höhe mitversichert.
„Der Trend im Markt geht eindeutig hin zu höheren Summen für Bearbeitungsschäden“, bestätigt Olaf Stork, Senior Produktmanager Sachversicherung, beim Münchener Verein. Handwerker sind dort nach seinen Angaben bei Bearbeitungsschäden bis zur Höhe der Sachversicherungssumme abgesichert. Das erachtet er insbesondere auch deshalb als wichtig, „da die Abgrenzung zwischen Bearbeitungs- und normalen Sachschäden manchmal schwierig“ sei.
Autor: C. Fritz
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