Aus dem Facharchiv: Elektropraxis
Ex-Schutz-Zonen checken, bevor es knallt
Explosionen sind durch extrem kurze Zeitabläufe sowie die Gefahr von Explosionsübertragungen innerhalb von Anlagen gekennzeichnet. Ist die Zündung von explosionsfähigen Stoffen erfolgt, dann kann durch manuelle Eingriffe eine Schädigung von Personen und Anlagen nicht mehr verhindert werden. Der Explosionsschutz zählt deshalb zu den besonders sicherheitsrelevanten Aufgaben, die schon in der Planung berücksichtigt werden müssen.
- Verständnis der Grundlagen der Explosionsschutznormung
- Kenntnisse der Rechtsvorschriften
- Notwendigkeit von Arbeitserlaubnissystemen
- Umfassende Kenntnisse der Anforderungen der DIN VDE 0165-1
- Verständnis der Grundlagen der Wartung und Prüfung von Ex-Anlagen
- Kenntnisse bei Wartung von Ex-Anlagen
- Kenntnisse beim Prüfen von Ex-Anlagen.
Wichtiger Hinweis. Diese Qualifikation ist nicht gleichbedeutend mit der einer Befähigten Person für Explosionsgefährdungen nach TRBS 1203 Abschnitt 3.1, sondern dient ausschließlich zum Nachweis einer ausreichenden Qualifikation des Personals für Prüfung, Wartung und Instandsetzung, das mit Arbeiten an elektrischen Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen (gas- oder staubexplosionsgefährdet) betraut werden soll. Bei Arbeiten in explosionsgefährdeten Bereichen ist eine Zusatzqualifikation für die Mitarbeiter erforderlich, um mögliche Gefahren und Risiken abschätzen und beurteilen zu können. Ohne den Nachweis einer entsprechenden Qualifikation der Mitarbeiter, die Arbeiten in explosionsgefährdeten Bereichen planen oder ausführen, entsteht eine haftungsrechtlich problematische Situation, die im Schadensfall mit erheblichen rechtlichen Sanktionen einhergehen kann.
Autor: F. Ziegler
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