Gebäudeautomation: Plusenergiehaus in Österreich
Eigenheim produziert mehr Energie, als es verbraucht
Das österreichische Passivhaus Eisenstraße revolutioniert die Nutzung des photoelektrischen Effekts am Eigenheim. Es erzeugt zum Jahresende eine positive Energiebilanz.
Ökologisch auf der Überholspur
Das österreichische Unternehmen Loxone hat sich auf den Bau und Ausbau von Smart Homes spezialisiert. Intelligentes Wohnen mit Energiekostenbremse wird perfektioniert, Gebäudesicherheit schreibt man dabei groß.
Das Unternehmen entwickelte ein Passivhaus, das mehr Energie erzeugt, als Haus und Bewohner verbrauchen können. So entsteht bei diesem Objekt bis zum Jahresende eine positive Energiebilanz.
Eine Gruppe engagierter Handwerksbetriebe aus dem niederösterreichischen Mostviertel schloss sich zusammen und entwarf ein architektonisch anspruchsvolles Eigenheim. Beim Projekt Eisenstraße kamen zu 99 Prozent ökologische Baustoffe zum Einsatz. Das Gebäude wurde in wärmebrückenfreier Bauweise mit Bauteilaktivierung und passiver Kühlung erreichtet.
Energieüberschuss am Jahresende
Vor allem die positive Energiebilanz dürfte Häuslebauer aufhorchen lassen. Doch wie hat man erreicht, dass mehr Energie produziert als verbraucht wird?
Auf dem Dach und am Terrassengeländer wurden Solarpaneele angebracht. Sowohl die Stromproduktion über Photovoltaik und Erdwärme als auch den Verbrauch innerhalb des Hauses hat man vernetzt.
Durch Automation schaltet das Gebäude sämtliche Geräte und Beleuchtung in den Stromlos-Modus, wenn sich keine Person im Gebäude befindet. Geräte mit hohem Energieverbrauch lassen sich nur dann nutzen, wenn Eigenenergie erzeugt wird.
Eine Solarbatterie speichert den nicht benötigten Eigenstrom für die spätere Nutzung. Die Außenfassade des Hauses besitzt außerdem eine Holzlattenkonstruktion als Teil einer effektiven Beschattung.


