Zum Hauptinhalt springen 
Elektrotechnik

Einsatz von Brand- und Wärmemeldern

ep7/2002, 2 Seiten

In der DIN VDE 0833-2:2000-06 ist unter Punkt 6.2.7.2 die Anordnung automatischer Melder bei Unterzügen vorgegeben. Wenn einzelne Deckenfelder als eigene Räume betrachtet werden, kann sich unter Umständen der maximale Überwachungsbereich je Melder erhöhen, sofern die Raumhöhe unter 6 m liegt. Es wird auch erwähnt, wie Abstandhalter der Decke berücksichtigt werden. In der Praxis findet man oft Decken mit Unterzügen mit vorgefertigten Öffnungen oder Kernbohrungen, die z. T. auch nicht genutzt werden. Wie ist die Norm hier anzuwenden? Ist ein Raum, der durch einen Deckensprung oder erhebliche Toleranzen eine Höhe von 6 m ± 5 cm hat, wie ein Raum < 6m zu betrachten? Gibt es spezielle Festlegungen für das Überwachen von Zwischendecken und Hohlraum-/Doppelböden, wenn eine vollflächige Überwachung verlangt wird, oder sind diese automatisch einzubeziehen? Wenn die Decke eines Raumes z. B. mit Lüftungskanälen so zugebaut ist, dass der Abstand von 0,5 m nicht mehr eingehalten werden kann, dürfen dann die Melder auch mit geringeren Abständen montiert werden? Muss die Anordnung von Multifunktionsmeldern immer nach dem geringsten Überwachungsbereich ausgelegt werden?


   

Autor
  • F. Schmidt
Downloads
Sie haben eine Fachfrage?