Ein Erfolgskonzept geht auf
Herzlichen Glückwunsch nochmals für diese tollen Leistungen. Was fühlten Sie, als Sie aus den Händen des Schirmherrn des BLW Georg Krabbe eine solche Auszeichnung überreicht bekamen?
S. Ruppert: Es war mir eine Ehre, eine solche Auszeichnung von ihm zu erhalten – und vor so vielen Gästen an diesem Abend war dieses Gefühl gleich viel größer.
Sie durften sich sogar in das Goldene Buch Ihrer Berufsschule eintragen. Was bedeutet es Ihnen?
S. Ruppert: In erster Linie Stolz, denn so etwas dürfen nicht viele. Auch meine Familie und Freunde sind mächtig stolz auf mich.
Wie gelang es Ihnen, solche hervorragenden Leistungen zu erzielen, haben Sie sich dafür besonders vorbereitet?
S. Ruppert: Ohne die Unterstützung meiner Firma und meiner Kollegen, meiner Lehrer und Eltern sowie der HwK in der Ausbildung wäre dies alles nicht möglich gewesen. Eine gute Ausbildung ist das A und O, um sich auf so etwas vorzubereiten. Wenn dann noch das nötige Interesse vorhanden ist, ist es kein Hexenwerk. Ich habe diesen Wettbewerb einfach auf mich zukommen lassen und mein Wissen eingesetzt, ohne zuvor nochmals gelernt zu haben oder Sonstiges in der Richtung.
Was sagte Ihr Ausbildungsbetrieb zu diesem Ergebnis? Wurden Sie in Vorbereitung des Wettbewerbs unterstützt?
S. Ruppert: Meine Firma stand stets hinter mir, hat mich voll unterstützt und mich dafür freigestellt. Mein Chef ist sogar mit mir und seiner Frau persönlich zum BLW nach Oldenburg gefahren.
War die Mitarbeit in der AG Elektrotechnik unter Leitung Ihres Lehrers Frank Bumke für Sie hilfreich, solche Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln?
S. Ruppert: Das hat mir natürlich auch dabei geholfen, man konnte sich da die Zeit nehmen um alles tiefgründiger zu erforschen. Unter der Leitung meines Berufsschullehrers war diese AG für alle eine super Sache, denn er wusste, wo jeder seine Stärken und Schwächen hat und konnte gezielt darauf eingehen.
Gibt es dann bei aller Elektrotechnik überhaupt noch Zeit für andere Hobbies?
S. Ruppert: Selbstverständlich, meine Freizeit gestalte ich ganz normal: Freunde treffen, Fußball, schwimmen usw. Man muss ja auch abschalten können und sich vom Alltagsstress erholen.
War Ihnen schon von vornherein klar, dass Sie einen elektrotechnischen Beruf ergreifen möchten? Ist die Elektrotechnik für Sie eine Berufung?
S. Ruppert: Ursprünglich hatte ich mich für diesen Beruf und auch für den Industriemechaniker beworben. Nach mehreren Tests der Agentur für Arbeit hat man mir dies empfohlen – und nach einem Praktikum wurde meine Interesse für diesen Job geweckt. Heute kann ich schon sagen, dass ich meinen Beruf gefunden habe.
Was ändert sich jetzt für Sie und wie sehen Sie Ihre weitere berufliche Entwicklung?
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