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Veranstaltung | Elektrotechnik

Engagierter Nachwuchs lässt hoffen

ep1/2014, 2 Seiten

Eine gute Plattform, um Jugendliche zu begeistern und zu Bestleistungen herauszufordern, bieten seit Jahren vor allem die regionalen Fachmessen mit ihren Werkstattstraßen und Berufswettstreiten. Auch zur efa 2013 im sächsischen Leipzig bewiesen Auszubildende ihre hohe Leistungsbereitschaft. Im Rahmen des 5. Mitteldeutschen Lehrlingswettbewerbs rangen die Besten um die ersten Plätze. Neun Berufsschüler vom BSZ Döbeln stellten gemeinsam mit dem Fachlehrer die Ergebnisse ihrer erfolgreichen Projektarbeit zum Thema Gebäudefunk vor.


Branche Aktuell 14 Elektropraktiker, Berlin 68 (2014) 1 Engagierter Nachwuchs lässt hoffen Eine gute Plattform, um Jugendliche zu begeistern und zu Bestleistungen herauszufordern, bieten seit Jahren vor allem die regionalen Fachmessen mit ihren Werkstattstraßen und Berufswettstreiten. Auch zur efa 2013 im sächsischen Leipzig bewiesen Auszubildende ihre hohe Leistungsbereitschaft. Im Rahmen des 5. Mitteldeutschen Lehrlingswettbewerbs rangen die Besten um die ersten Plätze. Neun Berufsschüler vom BSZ Döbeln stellten gemeinsam mit dem Fachlehrer die Ergebnisse ihrer erfolgreichen Projektarbeit zum Thema Gebäudefunk vor. Fachkräftenachwuchs im Wettstreit Um den Stand der Fachverbände der Elektro- und Informationstechnik Mitteldeutschlands zur Leipziger efa herrschte auch diesmal reges Treiben. Vor allem der spannende Wettstreit der Jugendlichen im Rahmen des 5. Mitteldeutschen Lehrlingswettbewerbs zog viel Aufmerksamkeit auf sich. Und die neun Teilnehmer bewiesen, dass sie „auf Draht sind“: Lehrlinge des dritten Lehrjahres im Ausbildungsberuf Elektroniker/ in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik bestritten in drei Mannschaften - jeweils aus den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen - einen Leistungsvergleich. Veranstalter waren die Fachverbände des mitteldeutschen Elektrohandwerks. Aufgabenstellung Die Lehrlinge, die zu den Besten des Jahrgangs in ihren Ländern zählen (Bild c), mussten eine Treppenhausschaltung nach Vorgabe installieren und die Anlage abschließend prüfen. Eine mit Vertretern der drei Länder besetzte Bewertungskommission ermittelte dann die beste Mannschafts- und Einzelleistung. Die Mannschaften erhielten jeweils Einladungen von ABB Stotz-Kontakt/Striebel & John nach Heidelberg, von Busch-Jaeger Elektro nach Lüdenscheid oder von Hager nach Blieskastel mit einem interessanten Weiterbildungs- und Freizeitprogramm. Beste Mannschaft Als Sieger ging die Mannschaft aus Sachsen vor den Teams aus Sachsen-Anhalt und Thüringen (Bild a) hervor. Doch die Mannschaftsergebnisse lagen so eng beieinander, dass der Vorsitzende des Fachverbands Sachsen/Thüringen Frank Herrmann bei der feierlichen Siegerehrung allen Teilnehmern großen Respekt zollte. Die Sieger und Platzierten erhielten nicht nur Geschenke der Industriehersteller. Die Fachzeitschrift ep Elektropraktiker vergab ein Jahres-Abo und das aktuelle Sonderheft „Kleinsteuerungen“ an jeden Teilnehmer - und damit fundiertes Fachwissen und Fachtests zur Vorbereitung auf die im Jahr 2015 anstehende Gesellenprüfung. Herausragender Einzelsieger Für sein herausragendes Einzelergebnis wurde Sebastian Ruppert (Bild b) vom Ausbildungsbetrieb GET Gerätebau-Energieanlagen Telekommunikation aus Geringswalde, Sachsen, ausgezeichnet. Er erreichte die volle Punktzahl für seine Arbeit, die er zudem als erster beendete - herzlichen Glückwunsch für diese tolle Leistung. Zweit- und Drittplatzierte wurden Tobias Preußner - ASI Anlagen, Service Instandhaltung aus Jena, Thüringen, und Patrick Wagner - Juhr Elektroservice aus Wurzen, Sachsen. Ausblick Der engagierter Berufsnachwuchs des mitteldeutschen Elektrohandwerks lässt auf gute zukünftige Fachkräfte hoffen und mehr Zuspruch für alle Ausbildungsberufe im Elektrohandwerk. „Wir werten das als positive Zeichen für die derzeitige kritische Situation der Fachkräftesicherung in den Fachbetrieben.“, so der Fachverbandsvorsitzende Frank Herrmann, bei der Siegerehrung. Projekt Gebäudefunk Dass ihre Arbeit und Mühe nach der Schule in ihrer Freizeit derart Beachtung finden wird - sogar im Rahmen der efa -, ahnte wohl bei Beginn der Projektarbeit kaum einer der beteiligen Schüler. Im November 2012 hatten sie bereits eine Pilotanlage - zur Schulung von Auszubildenden und Elektrofachkräften auf dem Gebiet des Gebäudefunks - an das Unternehmen Eltako übergeben - vgl. auch Beitrag: Projekt Gebäudefunk am BSZ Döbeln gestartet", ep 2-2013, S. 88-89. Obwohl damals im ersten Ausbildungsjahr noch viele theoretischen und praktischen Kenntnisse fehlten, gelang es ihrem Fachlehrer Frank Bumke (Bild e), seinen Schülern das notwendige Fachwissen zu vermitteln und zu diesen hervorragenden Leistungen zu motivieren. Als Anerkennung für ihre Arbeit erhielten die Jugendlichen zur efa das Zertifikat c Alle Teilnehmer gaben ihr Bestes und verdienen hohen Respekt a Siegermannschaft v.r.n.l.: Sebastian Ruppert, Patrick Wagner, Patrick Kreft aus Sachsen, l.i.B. Michael Otto, ABB/ASJ - übergab die Einladung. Quelle: eline Quelle: b Herausragender Einzelsieger Sebastian Ruppert holte mit seiner Arbeit die volle Punktzahl Quelle: eline Elektropraktiker, Berlin 68 (2014) 1 Gebäudefunk-Kompetenz-Center von Wolfgang Willert, Eltako (Bild e) überreicht. Die Schüler sind stolz darüber: „Die Mühe hat sich definitiv gelohnt, in meinem Falle war es das Erlernen einer mir bis dahin unbekannten Installations- und Programmierungsart“ so Sebastian Seidel. Für Jakob Schreiber (beide Bild d) war vor allem sein Messeauftritt das lohnende Ziel: „Ich konnte das Auftreten in der Öffentlichkeit üben, mit allem was dazu gehört, Kommunikation, Teamwork, Rhetorik usw. Dem Selbstbewusstsein hat das nicht geschadet“. Quellen: d Das Team des BSZ Döbeln v.l.n.r.: Tim Rothe,Tom Albrecht, Max Hanschmann, Sebastian Ruppert, Kai Koch,Arndt Hoogendoorn, Sebastian Seidel, Friedrich Zander, Jakob Schreiber - stolz auf ihre Urkunden www.theben.de Schön, dass du vorbeikommst the Luxa - der neue Bewegungsmelder in dezentem Design Mit seiner dezenten Erscheinung sorgt er für ein warmes Willkommen. Nichts entgeht ihm. So gibt er jedem das gute Gefühl von Komfort und Sicherheit. Auch deshalb, weil er sich einfach montieren, bedienen und einstellen lässt. Der neue the Luxa Bewegungsmelder macht immer eine gute Figur. Wer ihn bemerkt, wird ihn gut finden. Und schön. the Luxa - schlichter, schlanker, eleganter. e W. Willert (rechts) von Eltako lobt die Jugendlichen und ihren Fachlehrer F. Bumke (2.v.r.) für ihre herausragenden Leistungen bei Zertifikatsübergabe f Friedrich Zander freut sich über das Zertifikat Gebäudefunk-Kompetenz-Center, Thema: Eltako-Gebäudefunk

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