Digitalisierung im Brandschutz
Smarte Frühalarmierung im Brandschutz ist unerlässlich
Die moderne Gebäudetechnik setzt auf Internettechnologien. Die Branche verspricht sich von der vernetzten Welt Zeit- und Ressourceneffizienz, Sicherheitsvorteile und Komfort. Doch beim Brandschutz macht die Digitalisierung oft Halt. Mit erheblichen Folgen. Ein Expertenaustausch zum Brandschutztag 2023.
Fazit: Sicherheit ist kein Zufallsspiel
Beim Brandschutz sollten also keine Abstriche gemacht werden – denn die Folgen einer zu spät erkannten Rauchbildung sind fatal. Rainer Pieper plädiert vor allem für Schnelligkeit: „Schlägt der Rauchmelder sofort an, ist das genau die Phase, in der man sich noch in Sicherheit bringen kann. Außerdem ist die zuverlässige Alarmierung wichtig, denn man wird von Rauch nicht wach. Wer schläft, riecht den Rauch nicht und schläft weiter“.
Matthias Wolff weist auch auf die Vorteile der digitalen Protokollierung hin: „Es gibt relativ wenig Rechtsprechungen zur Rauchmelderpflicht. Aber wenn etwas passiert, geht es um Leben und hohe Sachschäden. Wenn dann ein Wartungsprotokoll fehlt – dann ist der Ärger richtig da“, so Wolff.
Digitalisierungsgedanken im Bereich Rauchwarnung sind damit mehr als eine Spielerei. Regelmäßige Wartungen lassen Störungen vermeiden und Zeitfenster für Servicemaßnahmen so festlegen, dass Betriebsabläufe nicht leiden. Eine Win-Win-Situation für alle. Warum also nicht etwas mehr Digitalität wagen? Denn Sicherheit ist kein Zufallsspiel.

