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Betriebsführung und -Ausstattung

Sexistische Werbung

Vorsicht Sexismusfalle!

27.05.2016

Handwerksbetriebe und kleine Unternehmen geraten immer wieder ins Visier des deutschen Werberats. Auch 2016 wurden mehrere Betriebe gerügt – wegen sexistischer Werbung.

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Eine härtere Gangart bevorzugte Optiker Berger aus Altenburg in Thüringen. Offenbar inspiriert von Lara Croft und Beate Uhse setzte er einem Military-Fetisch-Model eine schicke Brille auf und textete: "Zeit sich zu bewaffnen … mit Berger Brillen". Der Werberat fand das nicht witzig. Mit Blick auf die Flüchtlingsproblematik rügte er die Werbung als gewaltverherrlichend. 

Nicht nur Frauen werden vom Werberat geschützt. Auch Sexismus gegen Männer findet bei den strengen Experten keine Gnade. Das musste die A. Klauert GmbH aus Schönebeck in Sachsen-Anhalt zur Kenntnis nehmen. Der Hersteller von Industrietoren war von seinen Produkten so euphorisiert, dass er glaubte: Jedem Mann, der vor unseren scharfen Toren steht, steht …

Bevor A. Klauert den Satz beenden konnte, schritt der Werberat ein: Eine solche Darstellung ist in Deutschland gesellschaftlich nicht akzeptiert. Der Mann wird auf eine triebhafte Sexualität reduziert und damit herabgewürdigt.


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Autor
Name: Jürgen Winkler