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(Foto: Jürgen Fälchle/stock.adobe.com)
Blitz- und Überspannungsschutz

Leseranfrage

Überspannungsschutz bei Hauseinführung über den Dachboden

02.04.2019

Welche Maßnahmen und Installationen sind bei einem Bauernhaus ohne Blitzschutz- und Erdungsanlage für einen effektiven Blitz- und Überspannungsschutz nötig?

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Für empfindliche Betriebsmittel und für solche, die sowohl an das energietechnische als auch an ein informationstechnisches Netz angeschlossen werden, empfehle ich steckbare SPDs Typ 3 ([5]). Diese haben einen niedrigen Schutzpegel und werden mittels Steckvorrichtungen in die Anschlussleitungen eingefügt.

Zu 6.: Das halte ich für wenig wahrscheinlich. Für die extrem hohe Spannung der Gewitterwolke und die entsprechend große Feldstärke in Bodennähe spielt der Widerstand des Hauses keine wesentliche Rolle. Maßgebend für die Einschlagwahrscheinlichkeit ist die Erhebung des Objektes über seine Umgebung ([6], Abschn. 1). Der Blitzschutz erhöht auf jeden Fall die Sicherheit. Blitz- und Überspannungsschutz ergänzen einander ([6], Abschn. 5).

Literatur:
[1] Hering, E.: Aktuelle Blitzstromableiter für die Hauptleitung. Elektropraktiker, Berlin 67 (2013) 2, S. 129–134.
[2] Hering, E.: Klemmen für den Anschluss von Blitzstromableitern. Elektropraktiker, Berlin 64 (2010) 4, S. 336–338.
[3] DIN VDE 0100-534 (VDE 0100-534):2016-10 Errichten von Niederspannungsanlagen; Teil 5-53: Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel; Trennen, Schalten und Steuern; Abschnitt 534: Überspannungs-Schutzeinrichtungen (SPDs).
[4] Hering, E.: Überspannungsschutzeinrichtungen (ÜSE) Typ 2. Elektropraktiker, Berlin 68 (2014) 12, S. 1040–1044.
[5] Hering, E.: Steckbare Überspannungsschutzgeräte Typ 3. Elektropraktiker, Berlin 68 (2014) 3, S. 200–202.
[6] Hering, E.: Erfordernis für den Überspannungsschutz. Elektropraktiker, Berlin 65 (2011) 4, S. 298–300.

Autor: E. Hering

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