Aus dem Facharchiv: Lernen & Können
Modulationen: Phasenumtastung – PSK (6)
Diese Beitragsreihe[1]–[5] erörtert die Grundlagen der Modulationsverfahren und zeigt deren Nutzen und Einsatzbereiche auf. Es geht um grundlegende Methoden sowie das Verständnis zu den Verfahren. Umfassende mathematische Betrachtungen werden dabei größtenteils vermieden. Von den digitalen Modulationsverfahren wurden im letzten Teil die Amplituden- und Frequenzumtastung betrachtet. Darauf aufbauend folgt nun die Phasenumtastung.
Die Kodierung, welcher Phasenwinkel nun welche Bitkombination darstellt, bleibt dem Entwickler vorbehalten. Allgemeine Vorschriften in beispielsweise ITU-Regelungen1) legen Standards für Datenübertragungen bei z. B. Fax oder DSL fest. In der nächsten Folge werden daher die Bitkombinationen weglassen und nur die Konstellationsdiagramme alleine betrachten.
Bei der 16-wertigen Phasenumtastung wird deutlich, dass die Anzahl der zu unterscheidenden Winkel auf 16 angestiegen ist. Damit bleibt für jeden Phasenpunkt nur 22,5° Phasenversatz. Die Unterscheidung einzelner Punkte gestaltet sich immer schwieriger, da die Winkel immer kleiner werden. Störungen die auftreten, beeinflussen das Signal und können zu Bitfehlern führen. Der Signal-Rausch-Abstand wird mit jedem weiteren Vektor, bzw. jeder weiteren Phasenlage schlechter.
Autor: T. Wübbe
Literatur:
[1] Wübbe, T.: Modulationen; Trägersignale – Grundlage ist das Sinussignal. Elektropraktiker Berlin 71(2017)7, LERNEN & KÖNNEN S. 1, 11–12.
[2] Wübbe, T.: Modulationen; Kennwertänderung des Sinussignals und Amplitudenmodulation. Elektropraktiker Berlin 71(2017)8, LERNEN & KÖNNEN S. 10–12.
[3] Wübbe, T.: Modulationen; Amplitudenmodulation – Modulationsgrad, Störempfindlichkeit, Frequenzumfang. Elektropraktiker Berlin 71(2017)9, LERNEN & KÖNNEN S. 11–12.
[4] Wübbe, T.: Modulationen; Frequenzmodulation. Elektropraktiker Berlin 71(2017)10, LERNEN & KÖNNEN S. 5–7.
[5] Wübbe, T.: Modulationen; Phasenmodulation und Einführung in digitale Signale. Elektropraktiker Berlin 71(2017)11, LERNEN & KÖNNEN S. 10–12.
1) ITU, Internationale Telecommunication Union, weltweites Normierungsgremium für die Telekommunikation
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