Aus dem Facharchiv: Lernen & Können
Magnetismus – Teil 1: Geschichtliche Entwicklung und Begriff Magnet
Mit dieser Serie werden die Grundbegriffe des Magnetfeldes erläutert. Bestimmte Materialien haben die Eigenschaft, ein dauerhaftes (permanentes) magnetisches Feld zu ermöglichen.
- magnetischer Nordpol und
- magnetischer Südpol.
Versuch 2
Bei dem Versuch „Weicheisen zwischen 2 Magneten“ geht es darum, herauszufinden was sich verändert, wenn man ein Stück Weicheisen zwischen zwei Magneten legt.
Aufbau: Man benötigt einen Magneten, eine Kompassnadel und ein Eisenstück.
Beobachtung: Die magnetische Kraft wird weitergeleitet, da das Weicheisen vorübergehend selbst zum Magneten wird.
Ergebnis: Diesen Effekt nennt man magnetische Influenz (Beeinflussung).
Erster Kompass
Neben den Kenntnissen, die das antike Griechenland über die besonderen Eigenschaften der Magnetite hatte, gab es auch schon in China in vorchristlicher Zeit dazu ein Wissen. Hanfuzius (280 bis 233 vor unserer Zeitrechnung) entwickelte den ersten Kompass. Dieser bestand aus Magnetstein in Löffelform, den man auf eine glatte Kupferplatte legte. Darauf waren Symbole, Linien und Schriften eingraviert. Das Magnetfeld des Löffels war dabei so ausgerichtet, dass sein Griff auch nach bewusster Verdrehung sich immer wieder Richtung Süden ausrichtete. Der Name war mit „Si Nan“ (Südzeiger) eine logische Folge. Der Si Nan wurde nicht als Kompass genutzt, d. h. zum Navigieren auf See und Land, sondern war eine Art göttlicher Hilfe zum Ausrichten von Straßen und Häusern, diente der Wahrsagerei und spielte eine Rolle bei mythischen Riten, Zeremonien oder magischen Handlungen. Er spielt heutzutage immer noch eine Rolle im Feng-Shui.
In der nächsten Folge geht es zunächst um die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Dauermagneten dabei spielen auch die Ferrite eine wesentliche Rolle.
(Bild 2, rechts: Polbildung – Magnet an einem Faden)
Autor: K.-H. Bleiß
Der vollständige Beitrag ist in unserem Facharchiv nachzulesen.

