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Was sonst noch geschah

Kurzschluss – Der Wochenrückblick 4

04.02.2017

Die schönsten Ereignisse der Woche – von smarten Gasherden, wabbligen Smartphones, gedruckten Brücken, feuchten Nebelfängern, kleinen Fledermausdrohnen, Autobauern mit Zwangsneurose und einem beeindruckenden Weltraumspaziergang

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Sämtliche Eingaben erfolgen nur noch über die Sprache. Das könnte bei privaten, intimen oder geschäftlichen Botschaften zum Problem werden. Niemand möchte, dass der Sitzplatznachbar in der Straßenbahn alle Details zum Eisprung oder zum verhassten Vorgesetzten erfährt. Auch der Sitzplatznachbar nicht.

Der Entwurf von Olivet und Stark ist eine Studie. Von einer Serienproduktion ist noch nicht die Rede. Grundsätzlich dürften die Designer aber richtig liegen. Displays werden verschwinden, Tastaturen sicher auch.

Die Form erinnert an einen Gegenstand aus dem Erotikfachhandel. Das kommt davon, wenn sich Stardesigner zu sehr vom Alltag entfernen (Bild: Alo)

Auch die Entwicklung der Drohnen geht neue Wege. Wie bei Windrädern mit dem Flügelschlag eines Kolibris ließen sich Forscher bei der Entwicklung neuer Drohnen von der Tierwelt inspirieren. Die Fledermaus wurde Vorbild für einen revolutionären Drohnenflug.

Wissenschaftler des California Institute of Technology (Caltech) und der Universität von Illinois analysierten die Flugbewegungen von Fledermäusen. Der Leiter der Forschungsgruppe, Soon-Jo Chung, bezeichnet den Fledermausflug als „heiligen Gral der Luftrobotik“.

Im Unterschied zu Vögeln verfügen Fledermäuse über mehr als 40 Gelenke. Ihre Flügel bewegen sich nicht synchron, sondern getrennt voneinander. Das befähigt Fledermäuse zu komplizierten Flugmanövern auf engstem Raum.

Die Wissenschaftler konzentrierten sich auf neun Gelenke, die für die Flugbewegung essentiell sind. Die Drohne namens Bat Bot besteht aus einem Skelett aus Kohlefasern, auf das Flügel aus Silikon gespannt sind. Die Drohne wiegt 93 Gramm, die Flügel besitzen eine Spannweite von ca. 30 Zentimetern.

Analog zur realen Fledermaus kann Bat Bot seine Flügel gegenläufig bewegen. Aufgrund seiner geringen Größe und der sehr guten Manövrierbarkeit ist es denkbar, Bat Bot z. B. nach Erdbeben bei der Suche nach Verschütteten einzusetzen. 

Soon-Jo Chung erklärt Bat Bot in allen Details (Video: caltec)


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Autor
Name: Jürgen Winkler