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„Jetzt ist es aber höchste Eisenbahn!“ (Quelle: A. Purwin)
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Aus dem Facharchiv: Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit, Betriebsführung

Je früher, desto besser: Nachfolge nicht auf die lange Bank schieben, sondern frühzeitig planen (2)

20.07.2020

Die Unternehmensnachfolge von morgen ist heute schon in Angriff zu nehmen. Doch wie ist vorzugehen und welche Schritte sind bis dahin nötig? Mit welcher Motivation will der Unternehmer verkaufen? Ist er dazu gezwungen oder ist es sein Wunsch?

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Im ersten Beitrag dieser Serie ging es um die Chancen und Risiken einer Unternehmensnachfolge, vor allem um die möglichen Gefahren für den derzeitigen Chef sowie seinen Nachfolger, insbesondere wenn es sich dabei um Sohn oder Tochter des Unternehmensgründers handelt (vgl. auch ep-Tipp).

In Teil 2 wird erläutert, warum ein Unternehmer möglichst frühzeitig über seine Unternehmensnachfolge nachdenken sollte, wie er sie plant und welche Schritte bis dahin nötig sin

Unternehmensnachfolge 
frühzeitig planen

Eine Unternehmensnachfolge, insbesondere wenn diese im Rahmen eines Verkaufs abläuft, ist immer ein komplexes, vielschichtiges Thema. Zunächst geht es um die Fragen:

  • Aus welchem Grund wird ein Unternehmen verkauft?
  • Muss der Unternehmer die Firma gezwungenermaßen veräußern oder ist es sein eigener Wunsch?

Im Alltag hört man viele Chefs sagen: „Klar will ich aufhören, am besten heute noch!“ Doch meist ist das eher eine Phrase als ein konkretes Vorhaben, denn was genau hält ihn davon ab, seinen Ausstieg konkret zu planen? Genau das ist aber äußerst sinnvoll, um ein Scheitern der Übergabe oder sogar eine Firmenaufgabe zu vermeiden.

Verschieben wir’s doch 
auf morgen

Für jeden Unternehmer kommt schließlich unweigerlich der Tag, an dem er sich den Gedanken an eine Nachfolgeregelung widmen muss. Erfahrungsgemäß sind dies Gedanken, die man gern vor sich her schiebt, auf einen Termin in unbestimmbarer Zukunft vertagt. Grundsätzlich gibt es immer wichtigere Dinge im Tagesgeschäft zu erledigen, Prozesse zu regeln, Aufgaben zu erfüllen, die einen Chef davon abhalten, sich über dieses grundlegende Problem Gedanken zu machen.

Selbstverständlich hat jeder Chef eines (Handwerks-)Betriebs wichtige unternehmerische Pflichten und Aufgaben zu erfüllen.

Hier gilt es, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Doch meist lässt sich der Chef oft gänzlich von alltäglichen Dingen vereinnahmen, wie beispielsweise der Auftragsakquisition, denn die Mitarbeiter „müssen vom Hof“. Er hat also für genügend Aufträge zu sorgen, um sein Team auszulasten.

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