Smart Home: Interaktiver Spiegel
„Frau Königin, Ihr seid die Schönste hier, aber ...“
Märchen werden wahr: Das amerikanische Startup Duo hat einen sprechenden Spiegel entwickelt. Per Touchscreen-Funktion und Spracheingabe steuert der Spiegel das Smart Home – und unterhält den Nutzer mit Videos, Musik und persönlicher Anrede.
Konkurrenz am Spiegelmarkt
Die Idee eines Smart Mirror ist nicht neu. Microsoft präsentierte 2016 das Konzept Magic Mirror. Dieser Spiegel ist mit einer Gesichtserkennungssoftware ausgestattet, die mit Microsofts Cognitive Services Face API verbunden ist. Der Nutzer muss ein Profil kreieren, in dem er sein Porträt an Cognitive Services von Microsoft schickt und persönliche Daten eingibt. Das Gesicht des Nutzers wird daraufhin vom Magic Mirror gescannt. Sobald der Nutzer erkannt wird, erscheinen individualisierte Informationen, die für ihn relevant sind.
Fast zeitgleich stellte der Entwickler Ryan Nelwan sein Smart-Mirror-Konzept Clear mit Apps und Touchbedienung vor. Außerdem gibt es noch intelligente Spiegel wie den Perseus mirror und den Dirror L. Der Smart Mirror von Duo unterscheidet sich in seinen Funktionen nur geringfügig von der Konkurrenz. Mit einem Maß von 27 Zoll ist er exakt so groß wie der Spiegel Dirror L, der bereits seit Oktober 2016 ausgeliefert wird.
Albert auch für deutsche Wände
Den intelligenten Spiegel von Duo kann man direkt beim Hersteller über die Website vorbestellen. Die ersten 1.000 Kunden erhalten ihn für 399 US-Dollar, alle anderen zahlen 500 US-Dollar. Zusätzlich zu den Versandkosten nach Deutschland (etwa 90 Euro) kommen noch mögliche Einfuhrabgaben. Die Auslieferung beginnt Ende Oktober 2017.
Lichtsteuerung vor Erfindung des klugen Spiegels: Licht aus – Womm! – Spot an – Jaaaa! (Video: SenselessSupport)
Bild Mitte rechts: Der Duo Mirror als Info- und Entertainment-Center (Screenshot: Duo/Youtube/duo/elektropraktiker.de)

