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Energietechnik/-Anwendungen | Messen und Prüfen | Veranstaltung

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Fast die Hälfte der Deutschen will Smart Meter nutzen

30.11.2021

Rund zwei Jahre nach dem Start des Rollouts sogenannter Smart Meter ist das Interesse der Deutschen an den intelligenten Messsystemen groß. 45 % haben Interesse an den intelligenten Verbrauchszählern.

16 % der Deutschen nutzen einen Smart Meter oder können sich dies auf jeden Fall vorstellen. Weitere 29 % können sich dies eher vorstellen. Mit insgesamt 45 % ist diese Zahl damit deutlich höher als zu Beginn des Rollouts Anfang 2020, als sich nur 36 % dafür interessierten. Das zeigt eine aktuelle Umfrage unter 1.003 Menschen ab 16 Jahren in Deutschland, die im Auftrag des Digitalverbandes Bitkom durchgeführt wurde. Zugleich ist der Anteil jener gesunken, die noch nie von Smart Metern gehört haben. Nur noch für 35 % der Bundesbürgerinnen und -bürger ist "Smart Meter" ein Fremdwort – 42 % waren es Anfang 2020. Die große Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher, die Smart Meter bereits nutzt oder sich dafür interessiert, möchte  Stromkosten sparen (77 %). 72 % wollen Geräte mit hohem Stromverbrauch in ihrem Haushalt identifizieren. Zwei Drittel möchten eine verbrauchsgenaue Stromabrechnung. Ein knappes Zehntel (9 %) hat grundsätzlich gern die neueste Technologie im Haus.

Bitkom: Digital Energy Conference

Unter denjenigen, die keinen Smart Meter nutzen wollen, sind 33 % die Geräte zu teuer, 32 % sehen keinen Nutzen darin. 29 % meinen, Einbau und Installation seien zu aufwendig. Fast drei von zehn (28 %) sorgen sich um den Missbrauch persönlicher Daten. 16 % haben Angst vor Hacker-Angriffen auf die Smart Meter und 8 % nehmen an, die Technik sei noch nicht ausgereift. Die Digitalisierung unserer Energiesysteme ist auch Thema der Digital Energy Conference, die der Bitkom am Dienstag, den 30. November veranstaltet. Nach der Eröffnung durch Matthias Hartmann, Präsidiumsmitglied des Bitkom und CEO Techem, folgt eine Keynote von Staatssekretär Andreas Feicht aus dem BMWi. Zudem wird unter anderem in der Podiumsdiskussion "Quo vadis Energiewende – digitale Chancen oder und analoge Bremser?" über die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland diskutiert.