+++ News +++ Herbst-Konjunkturumfrage des ZVEH
Elektrohandwerke weiter mit stabilem Geschäftsklima
Mit rund 80 Punkten ist der Geschäftsklimaindex in den Elektrohandwerken weiterhin hoch. Das ergab die aktuelle Herbst-Konjunkturumfrage des ZVEH. Auch die Auftragsbücher sind voll – nicht zuletzt, weil die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen, Ladeinfrastruktur oder auch Wärmepumpen gestiegen ist. Allerdings macht sich auch der Fachkräftemangel bemerkbar.
Dass bei den Betrieben aller Bedenken zum Trotz die Weichen auf Wachstum gestellt sind, zeigt auch ein Blick auf die Beschäftigtenzahlen der vergangenen Monate, in denen die Folgen des Ukraine-Kriegs ja durchaus bereits spürbar waren. So konnte jedes fünfte E-Unternehmen zwischen Frühjahr und Herbst 2022 die Zahl seiner Mitarbeiter erhöhen (21,4 %). Damit spiegelt die Umfrage den seit Jahren anhaltenden Branchentrend, dass größere Betriebe bei den Beschäftigtenzahlen kontinuierlich zulegen, während die Zahl der kleinen und Kleinstunternehmen abnimmt.
„Unsere aktuelle Umfrage zeigt, dass der Ukraine-Krieg mit seinen Folgen sowie die steigende Inflation bislang nur sehr geringe Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation unserer Innungsbetriebe haben“, so ZVEH-Hauptgeschäftsführer Ingolf Jakobi: „Unsere Branche erweist sich, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt, einmal mehr als relativ krisenfest. Das hat auch damit zu tun, dass den E-Handwerken mit der fortschreitenden Elektrifizierung, mit Energiewende und Digitalisierung eine hohe Bedeutung zukommt und dass das Aufgabenspektrum der Betriebe wächst.“



