
Sommerloch, Teil 5
Die drei Stooges aus Berlin
Manchmal denkt man, zum Internet sei jede Dummheit schon gesagt – da biegen Sigmar Gabriel, Thomas de Maizière und Alexander Dobrindt um die Ecke und zeigen, dass es immer noch einen Zacken schärfer geht.
Gabriels goldener Humor
Auf dem Podium saß auch Oliver Süme, eco-Vorstand für Politik und Recht. Er fragt die Runde, warum Deutschland die Digitale Politik auf drei Ministerien verteile, statt die Aufgaben in einem Ministerium zu bündeln.
Das war der Startschuss für ein Solo von Sigmar Gabriel:
Die Vorstellung, einen Internetminister haben zu müssen, sei ein Fetisch. „Das wäre dann ein Ideologieministerium, das nichts zu sagen hätte". Digitale Politik sei eine klassische Querschnittsaufgabe. Wer einen Internetminister fordere, habe offensichtlich noch nie in einer Regierung gesessen.
Ende des Solos, Verbeugung, Abgang. Großes Gelächter im Publikum.

Drei Digitalexperten im harmonischen Miteinander: Sigmar Gabriel, Alexander Dobrindt, Thomas de Maizière (v.l.n.r., während der Aufnahme vertreten durch die drei Stooges) (Bild: NBC Television, Lizenz: CC0)
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