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Energieflüsse und Jahresenergiebilanz mit photovoltaischer Wärmeerzeugung (Quelle: my-PV/ep)
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Aus dem Facharchiv: Elektropraxis

Das solar-elektrische 
Wohngebäude

16.12.2021

Power-to-Heat: Mit Strom zu heizen galt lange Zeit als unwirtschaftlich und 
klimaschädlich. Mit der Energiewende macht die Elektroheizung am Markt 
Effizienz und Wirtschaftlichkeit gut. Allerdings nur unter bestimmten Vorzeichen.

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Über elektrische Heizmatten in Fußboden, Wand oder Decke. Diese sind jedoch deutlich preisgünstiger als eine wassergeführte Fußbodenheizung und obendrein können die meisten dieser Produkte auch auf bestehenden Estrichen verlegt werden. Für Sanierungen bedeutet dies den überragenden Vorteil, dass nur der Bodenbelag neu gemacht wird und nicht der gesamte Aufbau abgerissen und ersetzt werden muss.

Wie bei wassergeführten Fußbodenheizungen bieten aber auch E-Heizmatten den Vorteil, dass die Masse des Bodens thermisch aktiviert werden kann. Dieser kann somit als Tagspeicher für photovoltaische Überschüsse verwendet werden, Erzeugungsschwankungen werden gut ausgeglichen. In einem Haus mit 120 m2 Nutzfläche kann der Estrich bei nur 4 Grad Erwärmung (z. B. von 22 °C auf 26 °C) immerhin 25 kWh an Energie bevorraten.

Kritische Behaglichkeitszonen wie das Badezimmer können kurzzeitig auch per Infrarotpaneele temperiert werden, generell ist eine Speichermasse wie der Fußboden, die Wand oder die Decke jedoch zu bevorzugen. Die Wärmeleistung der IR-Paneele ist nach diesem Haustechnikkonzept daher üblicherweise nicht stufenlos entsprechend den PV-Erträgen geregelt, eine Verwendung ist nur temporär angedacht.

Autor: R. Hofstätter

Der vollständige Artikel ist in unserem Facharchiv nachzulesen.


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