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Das neue ep-Instrom ist da!
Ein umfangreiches Update erhöht den Funktionsumfang jetzt noch einmal deutlich.
- PE-Anschluss von der Haupterdungsschiene
- Erweiterung der Netzdefinition
- Leiterzuordnung („N“ als neuer Typ).
PE-Anschluss von der Haupterdungsschiene. Im TT-Netz erfolgt die Einspeisung der Anlage bekanntlich ohne PE-Leiter, z. B. mit einem 4-adrigen Kabel (L1/L2/L3/N). Der PE kommt über eine 1-adrige Verbindung von der Haupterdungsschiene zu einem Knoten. Die Position dieses Knoten muss bei einem TT-Netz bekannt sein und wird im Dialog zu einem Knoten festgelegt. Für die Wahl des PE-Anschlusses von der Haupterdungsschiene gelten folgende Einschränkungen:
- Es kann nur genau einen Knoten mit dieser Eigenschaft geben
- Wenn ein HAK vorhanden ist, ist der Knoten unmittelbar vor dem HAK der erste zulässige Knoten, der EAK sein kann.
- Der Knoten, an dem die erste Verzweigung im Netz auftritt, ist der letzte zulässige Knoten, der EAK sein kann.
Bei einem neuen TT-Netz wird diese Eigenschaft für den Knoten unmittelbar hinter dem HAK gesetzt. Wenn kein HAK vorhanden ist, wird diese Eigenschaft dem ersten Knoten des Netzwerks zugeordnet (Anschluss der Netzeinspeisung). Wird später ein HAK eingefügt, ändert sich die Position automatisch. Knoten, die diese Eigenschaft nicht haben können, werden ausgegraut dargestellt.
Erweiterung der Netzdefinition. Bei der Netzdefinition können im Reiter „Kurzschluss“ jetzt sämtliche Einspeisungsdaten und bei einem Ortsnetztrafo der Transformator-Erder festgelegt werden. Im Reiter „Erdanschluss“ werden der Anlagenerder und die Verbindung zur Haupterdungsschiene definiert. Der Name des gewählten Netzes erscheint jetzt unter dem Netzsymbol.
Leiterzuordnung („N“ als neuer Typ). Beim Anschluss gibt es jetzt neben „N-PE“, „PE“ und „PEN“ den neuen Typ „N“, der nur für TT-Netze gültig ist. Dabei gelten die folgenden Regeln: Alle Kabel links vom Knoten „PE-Anschluss von der Haupterdungsschiene“ haben den Anschluss „N“. Alle Kabel rechts vom Knoten „PE-Anschluss von der Haupterdungsschiene“ haben den Anschluss „N-PE“ bzw. „PE“
Berechnung des minimalen 1-poligen Kurzschlussstroms. Bei dieser Berechnung finden jetzt nur die Leitungen rechts vom Knoten „PE-Anschluss von der Haupterdungsschiene“ Beachtung. Außerdem wird der Anlagenerder, die Verbindung von der Haupterdungsschiene und gegebenenfalls der Transformator-Erder berücksichtigt.
Prüfung des Kurzschlussschutzes des TT-Netzes. Die folgenden Regeln gelten für VDE 0100-410:2007 und VDE 0100-410:2018.
- Fall 1 – Knoten ist nicht durch einen RCD geschützt: Die Prüfung erfolgt analog zum TN-Netz. Es gelten jedoch andere zulässige Abschaltzeiten und die Berechnung des minimalen 1-poligen Kurzschlussstromes unterscheidet sich. Zulässige Abschaltzeiten TN-Netze (für 400 V): 0,4 s bzw. 5 s; zulässige Abschaltzeiten TT-Netze (für 400 V): 0,2 s bzw. 1 s.
- Fall 2 – Knoten ist durch einen RCD geschützt: Hier wird zusätzlich zu den Abschaltzeiten geprüft, ob die folgende Bedingung erfüllt ist: RA Ia ≤ 50 V. (RA: Summe der Widerstände des Erders und des Schutzleiters der Körper (ohne Transformator-Erder); Ia: Strom, der die automatische Abschaltung der Schutzeinrichtung bewirkt (Auslösestrom). Das ist hier der kleinste Fehlerstrom der RCD-Schutzorgane.
Kostenfreier Download
Eine ausführliche Dokumentation zu allen Funktionen der Software sowie Tipps und Tricks sind unter www.instrom.de erhältlich. Dort befindet sich in der Rubrik „Demo“ auch die Möglichkeit zum Download. ep-Instrom ist 60 Tage der nach Installation uneingeschränkt als Vollversion nutzbar.

