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AC-Ladenetzausbau: Neue Kooperation beschlossen

Das Start-up EZE.network GmbH arbeitet beim Ausbau einer bedienerfreundlichen normalen (AC)-Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland mit Siemens zusammen.

Bild: Siemens

Die LIS-Herstellersparte Siemens Smart Infrastructure liefert den Bayern die Ladetechnik, Siemens Financial Services unterstützt bei der Projektfinanzierung.

Ladelösung aus einer Hand

Wer als privater oder kommunaler Stellplatzinhaber öffentlich zugängliche Ladepunkte in gut frequentierter Lage errichten möchte, bekommt bei EZE alles aus einer Hand: Bereitstellung der Ladesäule samt Aufbau, Betrieb, Vermarktung, Service und Abrechnungsmanagement. Damit sollen Hemmschwellen sowohl auf Seiten der E-Autofahrer als auch auf Seiten der Stellplatzinhaber beseitigt werden. Die ersten Projekte mit mehr als 200 Standorten werden gerade in Stuttgart und im Landkreis München verwirklicht.

Der EZE hat mit intensiver Vorarbeit und vielen innovativen Ansätzen ein nachhaltiges Geschäftsmodell für den Aufbau und Betrieb von AC-Ladesäulen entwickelt, um den Infrastruktur-Ausbau massiv zu beschleunigen.

„Mit Siemens haben wir einen kompetenten Partner gefunden, der mit uns die Nutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit in den Fokus der Ladesäulen-Entwicklung stellt“, so Nancy Valentine-Urbschat, Geschäftsführerin der EZE.network GmbH.

Laden und Bezahlen für E-Autofahrer wird deutlich einfacher und flexibler

Dabei nutzt EZE die Sicharge CC AC22-Ladesäulen von Siemens, die Fahrzeuge mit bis zu 22 kW laden können. „Für eine hervorragende Nutzerfreundlichkeit und Kostentransparenz optimieren wir nicht nur die Bedienoberfläche, sondern ermöglichen auch unkompliziertes Bezahlen mit der EC-Karte. Das macht das Laden eines E-Autos so einfach wie das Aufladen eines Smartphones“, betont Marcus Bücken, Vertriebsleiter Deutschland für PKW-Ladeinfrastruktur bei Siemens Smart Infrastructure.

EZE.network nimmt Stellplatzbesitzern gegen eine „attraktive monatliche Rate“ alles ab. Die Ladesäulen müssen aber dafür “in gut frequentierter Lage“ stehen. Im Gegenzug werden die Parkplatzinhaber auf Wunsch am Umsatz beteiligt. Siemens Financial Services, der Finanzierungsarm von Siemens, soll dieses Geschäftsmodell künftig unterstützen. Die ersten Projekte mit mehr als 200 Standorten werden gerade in Stuttgart und im Landkreis München verwirklicht.

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