Zum Hauptinhalt springen 
Elektrotechnik | Messen und Prüfen

Prüfung von Schutzleiterkontakten

ep12/2005, 4 Seiten

Beim Prüfen ortsveränderlicher Gerate wie Wasserkocher, Bügeleisen und anderen Geraten, deren Steckkontakte zwangsläufig der Nasse ausgesetzt sind, messen wir Schutzleiterwiderstande von mehr als 0,3 Ohm, zum Teil Werte bis zu 2 oder 3 Ohm. Von uns werden diese Kontakte gereinigt und die Betreiber dann zu schonendem Umgang mit den Geraten ermahnt. Das natürlich ändert nichts an der Tatsache, dass die Gerate dann kurz nach der Prüfung wiederum einen zu hohen Schutzleiterwiderstand aufweisen und in diesem Zustand dann längere Zeit betrieben werden. Was soll eine verantwortliche Elektrofachkraft nun tun? Ein Auge zudrucken? Die Gerate aus dem Verkehr ziehen? Die Prüfzeit verkürzen? Einen Prüfstrom wählen, der das gewünschte Ergebnis bringt? Warum wird in der Norm ein so geringer Widerstand vorgeschrieben? Die im Fehlerstromkreis liegenden Widerstande der Isolationsfehler sind doch ohnehin wesentlich hoher, da kommt es doch auf die paar Ohm gar nicht an?


   

Autor
  • K. Bödeker
Downloads
Sie haben eine Fachfrage?