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Kurz informiert

ep6/2010, 2 Seiten

Partikelfilter-Förderung auch für Transporter, Innungsbetriebe sind tarifgebunden, Neues Internetportal für Lehrkräfte, Unfallzahlen um knapp acht Prozent gesunken, Beim LGH-Betriebsvergleich 2009 mitmachen, Neues Normenportal


Partikelfilter-Förderung auch für Transporter Nun ist die staatliche Förderung der Partikelfilter-Nachrüstung auch auf leichte Nutzfahrzeuge erweitert worden. Dafür gibt es, wie bisher bei Pkw, je Fahrzeug 330 Euro. Geregelt wird die Verfahrensweise in der „Richtlinie zur Förderung des nachträglichen Einbaus von Partikelminderungssystemen bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen mit Selbstzündungsmotor (Diesel)“, veröffentlicht im Bundesanzeiger am 12. Mai 2010. Fördervoraussetzungen: · Transporter mit zulässigem Gesamtgewicht bis 3,5 t · erstmalige Fahrzeug-Zulassung vor dem 17.12.2009 · Einbau des Filters in der Zeit vom 13.05. bis 31.12.2010 · Antragstellung auf Förderung ab 01.07.2010 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle - Antragsformular unter: www.pmsf.bafa.de. Das Fördergeld reicht für etwa 160000 Nachrüstungen. Mit der Nachrüstung wird eine Verbesserung der Partikelminderungsklasse (PMK) erreicht. Damit erhält das Fahrzeug eine hochwertigere Umweltplakette. Meist kommt es zu einem Umstufen von gelber zu grüner Plakette. Der Sprung von rot zu grün ist schwieriger, da es sich bei den Nachrüstfiltern in der Regel um so genannte offene Filtersysteme handelt. Ein weiterer Vorteil der Nachrüstung ist die Wertsteigerung des Fahrzeugs. Sie wird z. B. für einen konkreten Kleintransporter in der Eurotax-Schwacke-Liste mit 600 Euro angegeben. Zusammen mit der Förderprämie von 330 Euro kann trotz der Kosten für den Dieselpartikelfilter (z. B. 645 Euro) sowie der Einbaukosten unterm Strich noch ein kleiner Gewinn bleiben. Bei älteren Fahrzeugen - über fünf Jahre und 80000 km - wird es allerdings teurer, weil dann zusätzlich der Katalysator zu erneuern ist. Geeignete Nachrüstfilter findet man auch in der Internet-Datenbank der Gesellschaft für technische Überwachung unter feinstaub.gtue.de nach Eingabe der Schlüsselnummern aus der Fahrzeugzulassung. Innungsbetriebe sind tarifgebunden Handwerksbetriebe, die Mitglied einer Innung sind, können nicht den Ausschluss ihrer Tarifbindung erklären. Die gesetzlichen Regelungen, die den Innungen und Innungsverbänden Tariffähigkeit verleihen, haben den Zweck, die Tarifautonomie im Handwerk zu fördern und den Gewerkschaften einen leistungskräftigen Tarifpartner zur Seite zu stellen. Mit diesem gesetzlichen Ziel ist eine Mitgliedschaft ohne Tarifbindung nicht vereinbar - vgl. Verw G Braunschweig, Urt. v. 18.03.2010 - 1 A 272/08, 1 A 273/08 und 1 A 274/08 - Pressemitteilung. Geklagt hatten verschiedene Handwerksinnungen aus der Region gegen die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade. Laut Mitteilung des VG Braunschweig handelt es sich bei diesen Entscheidungen um die bundesweit ersten Urteile zu diesen Rechtsfragen. Die Innungen wollen in diesen „Pilotverfahren“ die Rechtslage grundsätzlich klären lassen. Das Gericht hat die Berufung zum Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg zugelassen. Neues Internetportal für Lehrkräfte Wer seine Schüler interessant und praxisnah über die Themen Elektropraktiker, Berlin 64 (2010) 6 482 BETRIEBSFÜHRUNG KURZ INFORMIERT Jetzt bestellen! HUSS-MEDIEN Gmb H 10400 Berlin Direkt-Bestell-Service: Tel. 030 42151-325 · Fax 030 42151-468 E-Mail: bestellung@huss-shop.de www.huss-shop.de Kommentar mit Anwendungsempfehlungen zur Leitungsanlagen-Richtlinie (MLAR/LAR/RbALei) Enthält den Richtlinientext der MLAR und den Hinweis zu den abweichenden Richtlinientexten der baurechtlich eingeführten Leitungsanlagen-Richtlinien (LAR/RbALei) in den Bundesländern Die Kommentierung bezieht sich auf die einzelnen Absätze mit Praxisempfehlungen und die grafische Interpretation durch Zeichnungen und Maßangaben. Ausführliche Praxisempfehlungen und Praxisbeispiele helfen die Leitungsanlagen-Richtlinien bei bundesweiten Baustellen in die Praxis umzusetzen. Lippe/Wesche/Rosenwirth, Kommentar mit Anwendungsempfehlungen und Praxisbeispielen zur Leitungsanlagen-Richtlinie (MLAR/LAR/RbALei), 3., akt. u. erw. Aufl. 2007, 260 S., mit zahlr. Abb. u. Tab., Broschur, Bestell-Nr. 586 881 4, 96,00 Die Geltungsbereiche: - Leitungsanlagen in Flucht- und Rettungswegen - Leitungsdurchführungen durch feuerwiderstandsfähige Wände und Decken - Deckenabschottungsprinzip für Leitungsanlagen und Bodenabläufe - Installationsschachtprinzip nach DIN 4102-4 und -11 - Elektrischer Funktionserhalt von Leitungsanlagen - Systemböden-Richtlinie - Elt Bau-Verordnung für elektrische Betriebsräume TIPP Firma/Name, Vorname Branche/Position z. Hd. Telefon Fax E-Mail Straße, Nr. Postfach Land/PLZ/Ort 1006ep Ich bestelle zur Lieferung gegen Rechnung zzgl. Versandspesen zu den mir bekannten Geschäftsbedingungen beim huss-shop HUSS-MEDIEN Gmb H 10400 Berlin Expl. Bestell-Nr. Titel /Stück 586 881 4 Kommentar mit Anwendungsempfehlungen und Praxisbeispielen zur Leitungsanlagen-Richtlinie (MLAR/LAR / RbALei) 3., aktualisierte und erweiterte Auflage 2007 96,00 KUNDEN-NR. (siehe Adressaufkleber oder letzte Warenrechnung) Preisänderungen und Liefermöglichkeiten vorbehalten Datum Unterschrift Sicherheit und Gesundheit informieren will, der findet ab sofort im neuen Internetportal „Lernen und Gesundheit“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) einen kostenfreien Download-Service. Angesprochen werden vor allem die Lehrkräfte an berufs- und allgemeinbildenden Schulen, anderen Bildungseinrichtungen sowie Ausbilder. Die Unterrichtseinheiten werden monatlich aktualisiert. Das Portal startete mit dem Thema „Hautschutz im Beruf“. Ab Juni finden dann auch Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen Materialien für ihren Unterricht. Den Anfang macht eine Unterrichtseinheit zur Mobilitätserziehung in der Sekundarstufe I. Das neue Portal ist eng verknüpft mit dem bundesweit bekannten Service- und Informationsportal für Lehrkräfte www.lehreronline.de. Alle Unterrichtseinheiten werden übersichtlich nach Jahrgangsstufen im allgemeinbildenden oder nach Themen und Branchen im berufsbildenden Teil gegliedert. Sie enthalten eine Auflistung der zu erlangenden Kompetenzen, einen didaktisch-methodischen Kommentar, Hintergrundinformationen für die Lehrkraft, Foliensätze, Arbeitsblätter, Informationen, speziell für die Schüler, und eine ausführliche Literatur- und Linkliste - www.dguv.de. Unfallzahlen um knapp acht Prozent gesunken Einen Rückgang der Arbeitsunfälle meldet die BG ETEM. Bei den Mitgliedsunternehmen kam es 2009 zu 57719 meldepflichtigen Arbeitsunfällen (2008: 62564). Das entspricht einem Rückgang von 7,75 % und einer Quote von 16,09 Unfällen pro 1000 Versicherte. „Mit knapp acht Prozent ist die Anzahl der Arbeitsunfälle deutlich gesunken, was sich angesichts der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wohl vor allem auf die Kurzarbeit zurückführen lässt“, erläutert Olaf Petermann, Vorsitzender der BG ETEM-Geschäftsführung. „Unverändert gilt: Nur durch nachhaltige Präventionsarbeit lassen sich Unfallrisiken und Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz wirkungsvoll bekämpfen.“ Beim LGH-Betriebsvergleich 2009 mitmachen 2009 war auch für die Elektrohandwerke ein wirtschaftlich schwieriges Jahr - selbst wenn die Bilanz letztlich deutlich besser ausfiel als die anderer Wirtschaftsbereiche. Umso wichtiger ist es aber für jeden Unternehmer, seine Kennziffern aktuell vor Augen zu haben und sie auch den Daten vergleichbarer Unternehmen gegenüberstellen zu können. Daher sollten sich möglichst viele Elektrobetriebe aus NRW am Betriebsvergleich für 2009 beteiligen, den die Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrheinwestfälischen Handwerks (LGH) jetzt wieder gestartet hat. Er wird Aufschluss darüber geben, ob sich die Branche wieder so relativ gut behauptet hat wie in den Vorjahren. Wer den Erhebungsbogen ausfüllt, bekommt einen Überblick über seine eigene Situation und die seiner Branchenkollegen geliefert. Anhand der individuellen Unternehmensanalysen, welche die LGH jedem Teilnehmer zusendet, kann man zudem betriebswirtschaftliche Schwachstellen aufdecken und diese dann, ggf. mit Unterstützung seines Betriebs- oder Steuerberaters, angehen. Die Erhebungsbögen und frühere Analysen sind unter www.lgh-betriebsvergleiche.de zugänglich. Neues Normenportal Seit Kurzem gibt es ein neues Internet-Suchportal zu technischen Normen für das Handwerk unter www.handwerk.din.de. Entstanden ist es in Kooperation des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN). Aufbau und Inhalt des Normenportals sind an den Bedürfnissen kleiner und mittelständischer Handwerksunternehmen ausgerichtet. Elektropraktiker, Berlin 64 (2010) 6 12. Fachmesse für Gebäude- und Elektrotechnik, Klima und Automation Zeitgleich auf dem Messegelände IHR MARKTPLATZ FÜR MITTELDEUTSCHLAND 12. - 14. Oktober 2011 IHRE MESSE - KOMPAKT UND EFFIZIENT . Ihre aktuellen Produkte und innovativen Technologien im Fokus . Handwerk, Ingenieure, Planer, Architekten, Großhandel und Wohnungswirtschaft sind gespannt auf Ihre Neuheiten NUTZEN SIE DEN STANDORTVORTEIL . Erreichen Sie Ihre Zielgruppen in Mitteldeutschland und den angrenzenden Regionen . Leipzig bietet Ihnen ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis und Messe-Serviceangebot ZWEI MESSEN, MEHR GESCHÄFTSKONTAKTE . 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