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Elektrotechnik | Installationstechnik | Kabel und Leitungen

Horizontalinstallation im Wohnungsbau

ep4/2004, 2 Seiten

Im DDR-Wohnungsbau war die sogenannte „Horizontalinstallation“ (Zentralverteiler mit 12-V-gesteuerten Installationsschaltern) fast ausschließlich anzutreffen. Die Wahl dieser Installationsart war wohl das Ergebnis von Kostenoptimierungsbestrebungen. Auch technisch kann ich keinen Nachteil erkennen. Wie steht es aber heute mit der Horizontalinstallation? Sind jemals Vor- und Nachteile dieser Installationsart gegen die „klassische“ Installation abgewogen worden? Existieren objektive Betrachtungen der Kostenrelationen zwischen beiden Installationssystemen? Im Westen ist die Horizontalinstallation kaum in Anwendung. Hat man sie im Osten voreilig fallen gelassen? Es wäre doch fatal, eine über Jahrzehnte erprobte und bewährte Technik nur deshalb nicht mehr anzuwenden, weil sie „DDR-typisch“ war. Techniker urteilen eigentlich nach anderen Kriterien. Es wäre denkbar, diese Technik weiterzuentwickeln. Heute gibt es z. B. lautlose, elektronische Relais. Darüber hinaus ist dieses System sogar hervorragend zur späteren Nachrüstung mit Instabus-Komponenten geeignet.


   

Autor
  • H. Senkbeil
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