Elektrotechnik
Eltec 2000 in München: Der dreistufige Vertriebsweg behauptet sich
ep8/2000, 7 Seiten
Die Zukunft liegt im Netz Ohne direkt auf Sorgen des Handwerks einzugehen, beschrieb Mokka Müller (Bild ) als Einstimmung zur Podiumsdiskussion am Eröffnungsabend die kommende, internet-beeinflusste Wirtschaftsordnung, die sie als Netzwerkökonomie bezeichnete. Sie kommt unumstößlich, sie gilt es zum Nutzen aller anzuwenden. Praktisch heißt das, an E-Commerce führt für keinen Marktteilnehmer der Weg vorbei. Als deutliche Folge werden immaterielle Dinge in den Die Ausstellungspalette reichte von Gebäude- und Beleuchtungstechnik über Industriesteuerungen, Mess- und Regelungstechniktechnik, Informations- und Kommunikatiosantechnologien bis hin zu Betriebsausrüstungen und Arbeitssicherheit. Dazu gehörte ein interessantes Rahmenprogramm. Schwerpunkt von Eröffnung und Diskussionen mit den Verbänden waren der Einfluss vom Internet sowie der Bestand des bewährten dreistufigen Vertriebsweges. Nach sieben mageren Jahren beginnen sieben fette Diese Hoffnung drückte Gerd Köhler (Bild ) anlässlich seiner Begrüßung am Vorabend des Messebeginns aus. Trotzdem erfüllte ihn mit Sorge, dass sich diese Situation vorerst vorzugsweise „in volleren Auftragsbüchern zeigt, die leider zu ruinösen Preisen verramscht werden müssen“. Eine Gefahr für das Handwerk sieht Köhler in Internet und E-Commerce. Diese Medien könnten zu einer nachhaltigen Störung der für das Handwerk überlebensnotwendigen, gesunden Mischung aus Lohn und Material führen, wenn der Großhandel das Internet nutzt, um kurzsichtig vermeintliche Vorteile zu erzielen. Außerdem sei damit auch die bisher erfolgreiche Partnerschaft beim dreistufigen Vertrieb gefährdet. Sein Appell lautete somit, Internet zum Vorteil aller am Vertrieb Beteiligten - den alles entscheidenden Endkunden natürlich einbezogen - koordiniert und kooperativ einzusetzen. Vergleichbare Sorgen kamen ebenfalls in Gesprächen mit Innungsvertretern zum Ausdruck. Der Tenor der Klage unterschied sich nicht von Meinungen in anderen Landesverbänden, wie z. B. Sachsen. Vielleicht liegt der Unterschied nur in der Höhe des Niveaus, auf dem die Sorgen formuliert werden. Elektropraktiker, Berlin 54 (2000) 8 636 Branche aktuell Gerd Köhler, Vorsitzender von Messe-Fachbeirat und bayrischem Landesinnungsverband, eröffnet die Messe „Das Internet ist die Dampfmaschine des 21. Jahrhunderts“ ELTEC 2000 München Der dreistufige Vertriebsweg behauptet sich Zum 22. Male präsentierte sich zwischen 28. und 30. Juni die Münchner Fachschau dem vorwiegend handwerklichen Publikum. 480 Aussteller (einige kamen aus 6 europäischen Nachbarländern) zeigten ihre Produkte und Leistungen. Der Hintergrund des wirtschaftlichen Aufwindes beeinflusste zweifellos die Messe, spiegelte sich aber zumindest in den ersten zwei Messetagen nicht in der Besucherfülle wider. Vielleicht war auch die Region Frankfurt am Main doch nicht soweit von Bayern entfernt, wie gelegentlich zu hören war. Impressionen vom Techno-Camp Die Podiumsdiskussionsrunde „Vom dreistufigen zum einstufigen Vertriebsweg“ Die Teilnehmer von rechts: Hans Weber, VEG Bayern; Mokka Müller, Institut für Zukunftsmanagement, Köln; Gerd-Ulrich Brandenburg, Moderation, handwerks magazin; Reinhard Goecke, Fa. Busch-Jaeger; Walter Mennekes, Fa. Mennekes Vordergrund rücken, was in Anbetracht der Zunahme der Verbrauchermacht vor allem Dienstleistung, Kundenorientierung und -bindung bedeutet. Müller sah die Hybridisierung des E-Commerce voraus, die Verpflechtung von klassischem Offline- mit dem vernetzen Online-Handel. Der eigentliche Boom kommt erst. Das größere Risiko liegt allerdings - so ihre Warnung - im Abwarten. Und die Spitzenposition dieser kontraproduktiven Haltung nehmen ihrer Ansicht nach die Handwerksbetriebe ein. Dass ein Fachbetrieb für Gebäudetechnik zu dieser Gruppe bestimmt nicht gehören darf, erscheint wohl einleuchtend. Die „Normierung“ seiner Leistung im herkömmlichen Sinne könnte für ihn tödlich sein. Der alte Geist der Konkurrenz muss der Macht der Kooperation weichen. Der Vertriebsweg der Zukunft entspricht der Gegenwart? Unter dem Motto des Bildes wurde diese Frage gestellt und diskutiert. Zweifellos war das griffige Thema nicht wörtlich zu nehmen, sonst müssten ja nicht Großhandel oder Handwerk weggefallen, sondern beide Stufen. Der industrielle Partner wird wohl immer benötigt. So wurde natürlich auch diskutiert. Und um dieses abendfüllende Thema in der kurzen Zeit überhaupt anreißen zu können, beschränkte sich die Diskussion letztlich auf die Abgabe von Standpunkten. Alle Teilnehmer bekannten sich in schöner Einigkeit zum dreistufigen Vertriebsweg und die Sorgen von Gerd Köhler waren zerronnen. Auch München bot ein Rahmenprogramm Infotainment für die Jungen Rund 25 renommierte Elektrofirmen luden ihre künftigen Kunden, die Lehrlinge, ein, sich auf ihren Ständen über das Neueste in der Branche zu informieren (Bild ). Gleichzeitig konnten sie sich am seminaristischen Sicherheitstraining der Berufsgenossenschaft Feinmechanik und Elektrotechnik beteiligen, mit dem die Organisation beitrug, den niedrigen Stand bei Arbeitsunfällen zu erhalten. Das Techno-Camp war auf den musikalischen Geschmack und die Interessen der jugendlichen Handwerker zugeschnitten. E-CHECK und Elektro-Smog Fachleute des bayrischen Landesinnungsverbandes gaben Antworten zu diesen den Endkunden besonders interessierenden Fragen. Danach kann nun der Handwerker seinen Partnern noch kompetenter Auskunft geben. Sonnige Zeiten auch auf der ELTEC Zwar gab es keine geschlossene Veranstaltung in Sachen alternativer Energieerzeugung. Aber eine Reihe von Ausstellern trug dem besonderen Standort Messe München Rechnung und beriet ihre Besucher solarelektrisch und -thermisch. Den Standort zeichnet nämlich das Dach aus. Auf ihm befindet sich eine der größten Solaranlagen der Welt (Bild ). Sie wurde übrigens von einem Handwerksunternehmen installiert. Praktiker trafen sich auf dem ep-Forum Das ELEKTROPRAKTIKER-Forum besuchten mehr als 1000 Elektrofachkräfte aus ganz Bayern. Für den großen Andrang am Stand des ep sorgten vor allem die interessante Themenauswahl und die Qualität der Referenten. Ganz oben auf der Rangliste des Interesses stand die Gebäudeintelligenz. Bei den Vorträgen zu EIB und LON reichten die Sitzplätze nicht mehr aus und auch der Platz auf den Gängen wurde knapp (Bild ). Dass bei soviel innovativer Technik die Tradition nicht auf der Strecke bleibt, zeigt Bild . Einen Eindruck von der Vielfalt Elektropraktiker, Berlin 54 (2000) 8 638 Branche aktuell Ausschnitt aus dem Solar-Dach der Messe München (1.016 kWp, ca. 1 Mio kWh pro Jahr senken den CO2-Ausstoß um etwa 1000 Tonnen) Zeitweise wurde es richtig eng auf dem Forum des ep Herr Fitzner von Phoenix Contact gab den Durchblick beim Überspannungsschutz Tradition und Innovation gehen beim ep Hand in Hand Über die Vermarktungschancen mit EIB Powernet sprach Gunter Meier, Fa. Busch Jaeger der ausgewählten Themen und vom großen Interesse an der Veranstaltung geben die Bilder bis . Der Erfolg des Forums ist ein Beleg der guten Zusammenarbeit zwischen der Fachzeitschrift ELEK-TROPRAKTIKER, der Messe München und den Partnern aus der Industrie. Allen Beteiligten gebührt an dieser Stelle nochmals herzlicher Dank. Glückliche Gewinner Die täglich stattfindenden Verlosungen machten einige der Forumsbesucher zu glücklichen Gewinnern wertvoller Sachpreise. So konnte sich Roland Wernsdorf über den Hauptpreis, einen Gira-Funkbus-Präsentationskoffer, freuen (Bild ). Thomas Fröhling aus Burgebach konnte einen Bohrhammer 600 PSE der Fa. Kress mit nach Hause nehmen (Bild ). Gewinner des digitalen Spannungs- und Durchgangsprüfer DT1 von Weidmüller war Klaus Giera aus Lappersdorf (Bild ). Crimp- und Abisolierzangen von Weidmüller, ein PRCD-S von Kopp, Akku-Schrauber von ABB sowie ein Telefon-Tarif-Manager und ein tragbarer CD-Player waren weitere Preise, die ihren neuen Besitzer unter den Besuchern des Forums fanden. Rundes Angebot konnte überzeugen Neben dem Forum sorgten auch die anderen Angebote des ELEK-TROPRAKTIKERs für reges Treiben auf dem Verlagsstand der Huss Medien Gmb H. Als ein völlig neuer Service war die EIB-Beratungsecke mit Hannes Leidenroth auf Anhieb ein Erfolg. Die neuesten Software-Updates sowie das Buchprogramm und die Zeitschriften aus den Bereichen Technik, Bau und Wirtschaft rundeten das Programm des ep ab. Ausgewählte Produkte und Leistungen Die Situation lässt sich im wesentlichen so beschreiben: Die Aussteller können nun die auf der Light + Building im März gezeigten Neuheiten vollständig liefern, sie haben die Dokumentation vervollständigt bzw. z. T. überhaupt vorgelegt. Viele der gezeigten Produkte wurden bereits in den Heften 3 bis 6 vorgestellt. Trotzdem gab es einige Innovationen bzw. Exponate, die dem Berichter ergänzend zur Frankfurter Schau aufgefallen sind. Messtechnik Prüf- und Protokollsoftware Die Fa. Amprobe, 41236 Mönchengladbach, stellte eine geräteunabhängige Software für die elektrische Prüfung (Bild ) vor. Die Datenbankanwendung e-mamager kann Messgeräte verschiedenster Hersteller ansteuern, um Prüfung und Protokollierung mit einer einzigen Software durchzuführen. Das Werkzeug berücksichtigt die VDE-Vorschriften 0100, 0701/0702, 0113 sowie die BGV A2 (VBG 4). Leitungsmessgeräte Die von AVO International Dover/UK (Vertrieb in Deutschland durch COSINUS Computermeßtechnik, 80800 München unter dem Warenzeichen Megger) gezeigten, digitalen Geräte stehen mit unterschiedlichem Anzeigekomfort (Display für numerische Anzeige mit und ohne graphischen Informationen zum Messvorgang) für Messungen an Telekommunikationsleitungen, Elektropraktiker, Berlin 54 (2000) 8 640 Branche aktuell Hannes Leidenroth überzeugte mit seinen Ausführungen zum EIB in der Renovierung Der neue FI mit Selbstüberwachung der Fa. Schupa fand großes Interesse LON in der Elektroinstallation war das Thema von Herrn Kohde, Fa. Wago 11 Mit dem easy starter von Siemens A&D wird der Einstieg in den EIB leichter - zu keinem Vortrag kamen mehr Besucher CD-ROM e-manager (Foto: Amprobe) 100 mOhm-Erdungsprüfzange (Foto: CHAUVIN ARNOUX) Ambus Easy Switch - Sicherungsschalter für zylindrische Sicherungen (Foto: Wöhner) Zentralsteuergerät IBS 2 und Gruppensteuergerät IBS G 35 für Elektro-Speicherheizgeräte (Foto: Schlüter) für Isolationsmessungen, als Tester für strukturierte Verkabelung sowie für die Ermittlung von Kabellängen zur Verfügung. Erdungsprüfzange Die Zange von CHAUVIN ARNOUX, 77964 Kehl/Rhein (Bild ) kann in mehrfach parallel geerdeten Anlagen eingesetzt werden, ohne dass die Erdleitungen durchtrennt werden müssen. Das Gerät ist für einen Umschließungsdurchmesser von 32 mm und schwierige Umgebungsbedingungen geeignet. Der Messbereich reicht von 0,1 Ohm bis 1,2 kOhm. Niederohmige Erdungen können mit der Prüfzzange qualifiziert beurteilt werden. Installationsgeräte/-material Steuergeräte für Elektro-Speicherheizgeräte Geräte der Fa. Schlüter, 76863 Herxheim, eignen sich für Vorwärts-, Spreiz- und Rückwärtssteuerung (Bild ). Das Zentralsteuergerät ist kompatibel zu allen Speicherheizgeräten mit thermischer Restwärmeerfassung. Bis zu 200 Gruppensteuergeräte können angeschlossen werden. Sicherungsschalter Wöhner, 56472 Rödenthal, ergänzte sein Sortiment um eine neue Generation solcher Schalter für zylindrische Sicherungen (Bild ). Mit hoher Kurzschlussfestigkeit 100 kA ( 80 A/690 V, 125 A/400 V) werden die Stromkreise abgesichert. Die Entnahme der Sicherungen erfolgt im spannungslosen Zustand. Die unter Last schaltbare Version ist ab September verfügbar. Fälschungssichere Schutzkomponenten Um Elektroinstallationsgeräte im Interesse der Verbraucher vor Fälschungen zu schützen, entwickelte ABB Stotz Kontakt, 69123 Heidelberg, für das System pro M das Programm Ident-Control zur Markensicherung und -identifizierung. Ab sofort sind alle Leitungs- und FI-Schutzschalter durch eine fälschungssichere Kennung und eine Versiegelung der Umverpackung geschützt. Mobiler Stromanschluss Für alle Einsatzfälle entwickelte die Fa. Geyer, 90493 Nürnberg, die Stromanschlusssäule RONDOmobil (Bild ). Auf Markt- und Festplätzen wird auf einfache Weise die standortnahe, befristete Energiebereitstellung möglich. Das dazugehörige Fußteil „Elektrant“ zur Stromzuführung ähnelt dem bekannten Hydranten. Halbleiterschalter Dem Trend, Leistungselektronik auch in der NS-Schaltgerätetechnik einzusetzen, folgt die Fa. Lütze, 71384 Weinstadt-Grossheppach. Sie stellte eine Familie von Kopplern und Halbleiterrelais zum schnellen kontaktlosen Schalten von AC/DC-Strömen vor (Bild ). Alle Geräte sind kurzschlussfest und besitzen unterschiedliche Kanalzahlen. Zum Anschluss der Verbraucher stehen alternativ Schraub- oder Federklemmen zur Verfügung. Internet- und Software-Leistungen Organisationssoftware für Kleinbetriebe Locher & Christ aus 88456 Winterstettenstadt bietet für Unternehmen zwischen 1 und 400 Mitarbeiter eine Organisationshilfe, die von der Auftragsannahme bis zur Nachkalkulation den gesamten Projektdurchlauf (Schnittstellen zum E-CAD-Programm stehen bereit) unterstützt. Das LC-TOP-Windows-Elektro-Programm wird vom Anbieter hinsichtlich der Eigenschaften Bedie- Elektropraktiker, Berlin 54 (2000) 8 641 Branche aktuell Mit Sandra Bus, Fa. Icon, referierte erstmals eine Frau beim ep. Ihr Thema war die Visualisierung mit B-CON 13 Den Hauptpreis der ep-Verlosung gewann Roland Wernsdorf aus Schönbrunn 14 Über den Kress-Bohrhammer freute sich Thomas Fröhling aus Burgebach Ein digitales Messgerät konnte Klaus Giera mit nach Lappersdorf nehmen Fotos: R. Lüders/A. Lademann Zweikanaliger Koppelbaustein zum schnellen, kontaktlosen Schalten von AC/DC-Strömen bis 1,5 A bei maximal 60 VDC oder 250 VAC (Foto: Lütze) Stromanschluss für Markt-und Festplätze RONDOmobil (Foto: Geyer) Bedienoberfläche der kostenlos über das Internet erhältlichen Konfigurations-Software „Pro Line“ für das System Dupline (Foto: Doepke) Anpassung des Vorschriftenwerks Verständlicherweise stießen die Ausführungen von H. Gothsch (BGFE) über das Konzept und den Inhalt der neuen BGV A2 „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ (früher VBG 4) auf außerordentlich großes Interesse. Nicht nur die Kurzbezeichnung - Neu: BGV A2 - ist gedanklich aufzunehmen, sondern auch andere bisher gängige Vorstellungen und aus der langjährigen Praxis bekannte Festlegungen erscheinen in neuem Gewand, müssen aufgenommen und verstanden werden. Allerdings, die grundsätzlichen Ziele und Vorgaben zum Arbeitsschutz bleiben natürlich erhalten. Das Bemühen der Verantwortlichen gilt dem Vereinfachen, dem besseren Verständnis der Vorgaben für den Praktiker. Die aus den Reihen der Zuhörer zu spürende Skepsis war verständlich, wenn z. B. die neue Bezeichnung „Befähigte Person“ vorgestellt und dargelegt wurde, dass künftig keine Anforderungen an die Beschaffenheit der Elektroanlagen in den Vorgaben der BG zu finden sein werden. Dieses Thema, die Zweifel der Fachkollegen und das Klären ihrer Fragen, werden uns sicher noch intensiv beschäftigen. N. Barz (BMA) nahm in seinen Ausführungen Stellung zu den bevorstehenden Änderungen der Niederspannungsrichtlinie der EU: · Die derzeit noch geltende untere Spannungsgrenze soll verschwinden, so dass der gesamte Bereich von AC 1000 V und DC 1500 V erfasst wird, · mehr Sicherheitsaspekte als bisher werden behandelt und · die Konformitätserklärung wird voraussichtlich künftig vom Hersteller den Erzeugnissen mit CE-Kennzeichnung beizulegen sein. Nochmals wurde betont, dass eine CE-Kennzeichnung nur für verwendungsfertige Produkte gefordert wird. Neue Fachgebiete des Arbeitsschutzes Interessant war, dass sich die BG zunehmend dem Thema „Elektromagnetische Felder am Arbeitsplatz“ zuwendet (M. Fischer, BGFE). Eine dementsprechende BG-Vorschrift Elektropraktiker, Berlin 54 (2000) 8 642 Branche aktuell Fachtagung am 6./7. Juni in Nürnberg 10. Vortragsveranstaltung Elektrotechnik der BGFE Diese Fachtagung gehört inzwischen zu den traditionellen und wichtigsten Ereignissen der Elektrotechnik in Deutschland. Sie bietet dem Elektrotechniker die Möglichkeit, sich über den aktuellen Stand des Arbeitsschutzes zu informieren und zu erfahren, auf was er bei seiner Arbeit in Sachen Sicherheit und Gesundheitsschutz in der unmittelbaren Zukunft zu achten hat. Auch in diesem Jahr platzte die Meistersingerhalle buchstäblich aus allen Nähten, als am 6./7. Juni 2000 die mehr als 400 Teilnehmer 21 gehaltvolle Vorträge verfolgten. nerfreundlichkeit, Übersichtlichkeit und Praxisnähe mit Superlativen beschrieben. Kaufmännische Software Das mehrplatzfähige Komplettprogramm „Meistersoftware für den Handwerker“ der PRIMUS Software AG in 63303 Dreieich-Spendlingen umfasst die Module Schriftverkehr, Buchhaltung, Auswertungen, Datenstamm, Unternehmensplanung, Lagerverwaltung, Hilfsprogramme zum Generieren von Formeln, Listen u. a. Eine Hotline steht zur Verfügung. Internet-Marktplatz Ein weiteres Unternehmen, die Internet-Vermarktungs-Gmb H, 75179 Pforzheim, bietet ein Portal zum Eintritt in die handwerkliche und industrielle Elektrobranche, die sich mit der Gebäudetechnik befasst. Der Marktplatz bietet unter Elektrocity.de Informationen für den Bauherrn. Über eine z. Zt. aus ca. 30 bekannten Partnern aus der Industrie bestehende Gemeinschaft erhält das Handwerk ein professionelles Instrument für die Kontaktanbahnung und andere Dienstleistungen. Gebäude- und Lichttechnik Anwenderorientiertes Bus-System Doepke, 26506 Norden, präsentierte das überarbeitete System Dupline (Bild ). Das geschlossene, proprietäre System steht für alle Aufgaben der Gebäudetechnik zur Verfügung und ist auf das Handwerk zugeschnitten. Frei wählbare Netztopologie unter Nutzung von Standard-Leitungen bis 10 km wird nach Herstellerangaben flankiert von günstigen Kosten sowie einfacher Handhabung und Programmierung. Eine Sicherheits- und Rettungsleuchte stellte die Fa. Ceag, Soest, vor. Die „Style 51011“ (Bild ) ist mit einem elektronischen Vorschaltgerät ausgerüstet und entspricht der EN 60598. Als Rettungszeichenleuchte verfügt sie über eine Erkennungsweite von bis zu 18 Metern. Feuchtraumleuchte Folgt man dem Hersteller, so übertrifft die PACIFIC (Bild ) alle Vorgänger hinsichtlich der Schnelligkeit bei der Installation und der Einfachheit bei der Montage. J. Krause/R. Lüders Sicherheits- und Rettungszeichenleuchte „Style 51011“ Foto: Ceag Feuchtraumleuchte PACIFIC für schnellste Montage (Foto: Philips)
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Autoren
- R. Lüders
- J. Krause
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