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BGV-Expertentag: Wissen teilen ist unbedingt notwendig

Schutzziele im Blick mit Experimenten und Erfahrungsaustausch
ep1/2019, 3 Seiten

Mit besonderem Charme und Erfolg verlief der mittlerweile 3. Expertentag Elek-trotechnik des BGV/Badische Versicherungen vom 22. bis 23. Oktober in Karlsruhe. Unter der organisatorischen und fachlichen Leitung von Dierk Wolfinger, Elektromeister, Sachverständiger und GvEFK des BGV, trafen sich zahlreiche Elektrofachkräfte aus den verschiedensten Arbeitsbereichen und Regionen.


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Nach der freundlichen Begrüßung durch Raimund Herrmann, Mitglied des Vorstandes des BGV, der Risikoträger für Kommunen in Baden sowie allgemeiner Versicherer mit knapp 800 Mitarbeitern ist, folgte die Vorstellung der Teilnehmer und die Einführung in die Tagung durch Herrn Wolfinger.

Er betonte dabei entsprechend dem titelgebenden Motto, dass eine möglichst unabhängige und neutrale Plattform für den ungezwungenen Wissensaustausch sehr wichtig sei und der Schutz von Leben und Sachwerten das ureigenste Ziel einer Versicherung darstelle. Daher sollten auch die Kosten für die Teilnehmer möglichst gering gehalten werden, um nicht bereits dadurch eine Teilnahme zu erschweren. In diesem Sinne gebührt dem BGV besonderer Dank für die Bereitschaft, die anfallenden Tagungskosten zu übernehmen (natürlich nicht die Anreise, eventuelle Übernachtungen oder das Abendessen).

Der erste Expertentag des BGV startete 2016 mit 16 Teilnehmern, im vergangenen Jahr waren es dann bereits 42 und nun trafen sich schon über 70 Fachkollegen zum Wissensaustausch und zur Diskussion verschiedener Entwicklungen und Fachprobleme.

Das ist sehr erfreulich, auch wenn man deswegen z. B. auf die frühere Trafobegehung (20 kV) beim BGV verzichten musste, wie Organisator und Tagungsleiter D. Wolfinger mit leichtem Bedauern anmerkte.

Das Oberthema EMV

Mehrere Vorträge beschäftigten sich mit der Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) aus verschiedenen Blickwinkeln und in verschiedenen Anwendungsbereichen, wobei die Netzform TN-S und eine sachgerechte Ausführung der Installation die generelle Grundlage bilden – bereits eine überflüssige N-PE-Brücke kann hier alles zunichte machen. TN-C-Netze sollten unbedingt vermieden bzw. ersetzt werden. So erläuterte Karl-Heinz Otto (Bild 1), ö.b.u.v. Sachverständiger, in seinem Vortrag „EMV und die Problematik bei Stromschienen und innerem Aufbau von ‚Bus-Bars‘“ ausführlich die Grundlagen und die Bedeutung einer EMV-gerechten Installation, insbesondere die Auswahl und Anordnung von Stromschienen. Dies wurde zudem anhand eines Messaufbaus mit dreidimensionaler Magnetfeld- und Strom-/Spannungsmessung praktisch nachvollziehbar unter großem Interesse der Tagungsteilnehmer veranschaulicht (Bild 1).

Bild 1: Sachverst


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Bilder


Sachverst


D. Wolfinger (rechts), W. Henke (mitte) und ep-Redakteur S. Winterfeldt am Simulationskoffer Netze und Netzsysteme (Quelle: ep/U. Herrrgesell)


Ein Kirchhoff ist kein Ruheplatz: Mehrfacherdungen in geerdeten 24-V-DC-Versorgungen sind eine Gefahr f


Veranstalter, Teilnehmer und Referenten zum Abschluss des BGV-Expertentags Karlsruhe (Quelle: BGV)

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